China: Gemüse 17 Prozent teurer

In China hat sich der Anstieg der Produzentenpreise im März weiter verlangsamt. Der Preisindex für die Hersteller stieg im März im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent, wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. 

Der Anstieg fiel damit etwas höher aus, als Experten im Schnitt erwartet hatten. Er blieb aber – wie schon im Vormonat – im einstelligen Bereich. Davor waren die Erzeugerpreise teils zweistellig gestiegen, wobei der Anstieg im Oktober um 13,5 Prozent der höchste seit 26 Jahren gewesen war.

Ölpreis höher

Wegen des Krieges in der Ukraine und der Sanktionen westlicher Staaten gegen Russland waren die Ölpreise im März stark angestiegen.

Dem standen zwar umfangreiche Corona-Lockdowns in grossen chinesischen Städten gegenüber, die Konjunktursorgen weckten und die Ölpreise gegen Ende März wieder ein Stück weit nach unten drückten, dennoch notierten die Ölpreise höher als noch im Februar.

Störungen bei Lebensmittelproduktion

Die Massnahmen der chinesischen Regierung zur Eindämmung des Coronavirus führten derweil in Teilen des Landes zu Störungen bei der Lebensmittelproduktion und -belieferung, was die Preise steigen liess. So schnellten die Preise für frisches Gemüse im Jahresvergleich um gut 17 Prozent nach oben, die Preise für Transport-Treibstoffe um fast ein Viertel.

Das schlug sich in den Verbraucherpreisen nieder. Diese zogen im März um 1,5 Prozent im Jahresvergleich an. Das war etwas mehr als Experten im Schnitt erwartet hatten und auch mehr als der Zuwachs von 0,9 Prozent im Februar.

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