Chinas Agrarproduktion ist gestiegen

Im Bereich der Tier- und Pflanzenproduktion hat China im vergangenen Jahr seine Ziele erreicht und eine ausreichende Versorgung seiner Bevölkerung sichergestellt. 

Diese Bilanz zog das Nationale Statistikamt in Peking und verwies auf eine deutlich gestiegene Fleischerzeugung und den historischen Höchststand bei der Getreideproduktion. Den Statistikern zufolge erreichte die gesamte Getreideernte - einschliesslich Kartoffeln und Eiweissfrüchten - das Rekordniveau von 682,9 Mio t.

Das war ein Zuwachs von 2,0 % gegenüber 2020. Hierbei legte das Aufkommen von Reis um 0,5 % auf 212,8 Mio t zu, das von Weizen um 2,0 % auf 137,0 Mio t und die Ernte von Körnermais um 4,6 % auf 272,6 Mio t. Lediglich die Erzeugung von Sojabohnen ging zurück, und zwar um 16,4 % auf 16,4 Mio t.

Auch Veredlung boomt

Erfolge konnten die Statistiker auch für die Veredlungsproduktion vermelden. So stieg die chinesische Fleischerzeugung insgesamt gegenüber dem schwachen Jahr 2020 um 16,3 % auf 88,9 Mio t. Massgeblich hierfür war die Zunahme bei Schweinefleisch um 28,6 % auf rund 53,0 Mio t. Im Vorjahr hatte die Afrikanische Schweinepest (ASP) noch zu erheblichen Tierverlusten und einer sehr kleinen Schweinefleischerzeugung geführt.

Im vergangenen Jahr wurden laut Statistikamt 671 Millionen Schweine in China geschlachtet; das waren 27,4 % mehr als 2020. Der Schweinebestand Ende Dezember 2021 wurde mit 449 Millionen Tieren angegeben, was binnen Jahresfrist einem Zuwachs von 10,5 % entsprach. Für die Sauen wurde ein Plus von 4,0 % ausgewiesen.

Nur Eier nahmen ab

Zudem ist den Pekinger Statistikern zufolge die Rindfleischerzeugung in China im Vergleich zu 2020 um 3,7 % auf 6,98 Mio t gestiegen und die von Hammelfleisch um 4,4 % auf 5,14 Mio t. Ausserdem legte die Produktion von Geflügelfleisch um 0,8 % auf 23,8 Mio t zu. Recht deutlich fiel der Anstieg mit 7,1 % auf 36,8 Mio t bei der Milcherzeugung aus.

Einziges tierisches Produkt mit einem rückläufigen Aufkommen waren die Eier, deren Produktion gegenüber 2020 um 1,7 % auf 34,1 Mio t abnahm. 

 

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