Cremo mit neuem Abrechnungssystem

Ein komplett neues Milchabrechnungsmodell führt der Westschweizer Milchverarbeiter Cremo per 1. Februar ein. Dies für eine Probezeit von einem halben Jahr, wie Cremo-Generalsekretär Michel Pellaux bestätigt.

Ein komplett neues Milchabrechnungsmodell führt der Westschweizer Milchverarbeiter Cremo per 1. Februar ein. Dies für eine Probezeit von einem halben Jahr, wie Cremo-Generalsekretär Michel Pellaux bestätigt.

«Neu werden wir nicht mehr einen Preis je Kilo Milch, sondern einen Preis je Kilo Fett und Protein auszahlen», informiert er. Auf der Abrechnung werde der Produzent zwar noch darüber informiert, wie viele Kilo Milch er abgeliefert habe, massgebend seien aber die Inhaltsstoffe, für welche schlussendlich ein Mischpreis entrichtet werde.

Und wie steht es mit der Segmentierung? «Gegenüber der Branchenorganisation Milch (BOM), aber auch gegenüber unseren Produzenten werden wir ausweisen, welche Mengen in welche Segmente fliessen», versichert Pellaux. Die Cremo will sich mit dem ihrer Meinung nach zukunftsträchtigen System vom trägen Richtpreissystem verabschieden und den Bauern immer das ausbezahlen, was sie mit ihren Produkten am Markt lösen. Ein ähnliches Abrechnungssystem hat sich bei der Migros-Tochter Elsa bereits etabliert.

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