Das Bodenleben füttern

Für den Humusaufbau kommen verschiedene Materialien und Methoden infrage. Jeder Betrieb muss seine Lösung finden.

Für den Humusaufbau kommen verschiedene Materialien und Methoden infrage. Jeder Betrieb muss seine Lösung finden.

Humus, genauer die organische Bodensubstanz, wirkt positiv auf die Bodenfruchtbarkeit. Sie verbessert den Wasserhaushalt, die biologische Aktivität, die Nährstoffspeicherung und -umsetzung oder die Gefügestruktur.

Organische Bodensubstanz entsteht im Rahmen des biologischen Abbaus organischer Masse. Faktoren, die die organische Bodensubstanz positiv beeinflussen, sind der Einsatz organischer Dünger, permanente Begrünung mit Untersaaten und Gründüngungen, Kunstwiesen sowie reduzierte Bodenbearbeitung. 

Die Zufuhr von kohlenstoffreichem Material ist zentral. Es ist nicht nur Rohstoff für die organische Bodensubstanz, sondern auch der Treibstoff für die bodenbiologische Aktivität, die einen grossen Einfluss auf die Bodenfruchtbarkeit hat. Die Palette an kohlenstoffreicher Substanz ist breit und reicht von Gründüngungen und Kunstwiesen über Mist- und Grüngutkomposten, Stroh und Streue bis hin zu Pflanzenkohle. Was sind die Vor- und Nachteile dieser Materialien? Wie finde ich die ideale Humusaufbaustrategie? Die Agridea und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau wolle  Antworten zu diesen Fragen liefern.  

Kurs «Humusaufbau in der Praxis» am 17. September in Heimenhausen BE. Infos und Anmeldung: www.agridea.ch, Suche «Humusaufbau», www.bioaktuell.ch


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