
Denner befindet sich seit Anfang 2007 mehrheitlich und seit Ende 2009 vollständig im Besitz der Migros.
Denner
Denner kann seine Position im Schweizer Discountmarkt behaupten, obwohl der Druck durch neue Anbieter wächst. Die 612 eigenen Filialen sowie die 260 Partnerfilialen erwirtschafteten im Berichtsjahr einen Nettoumsatz von 3,9 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 0,13 Prozent entspricht. Das Vertriebsnetz wird weiter verdichtet und wächst auf 872 Standorte, teilt der Grossverteiler mit. Parallel dazu werde das Ladenportfolio modernisiert.
Das überarbeitete Ladenkonzept, das insbesondere den Frischebereich stärkt, wurde bislang an rund 250 Standorten umgesetzt. Der Anstieg der Kundenfrequenz um 1,6 Prozent deute auf das Vertrauen in das Preis-Leistungs-Verhältnis hin, teilt Denner mit. Im Jahr 2025 investierte Denner einen zweistelligen Millionenbetrag in Preisanpassungen, wodurch rund 18 Prozent des Sortiments dauerhaft günstiger wurden.
Unter der Leitung des neuen CEOs Torsten Friedrich nehme das Unternehmen eine präzisere strategische Ausrichtung vor. Zu den mittelfristigen Zielen zähle der Ausbau des Filialnetzes auf 1000 Standorte sowie die Sicherung eines Marktanteils von zehn Prozent. Um diese Ziele zu erreichen, plant Denner weitere Investitionen in die Bereiche Preise, Logistik, Infrastruktur und Filialen.