«Die Initiative ist unnötig»

Die grünliberale Nationalrätin Kathrin Bertschy geht in in der «Handelszeitung» mit der Initiative für Ernährungssicherheit hart ins Gericht.

Die grünliberale Nationalrätin Kathrin Bertschy geht in in der «Handelszeitung» mit der Initiative für Ernährungssicherheit hart ins Gericht.

Sie sei unnötig und völlig rätselhaft. Bauernverbandspräsident Markus Ritter beteuert in der Öffentlichkeit seit Monaten, die Biodiversitätsleistungen sollten nicht abgebaut und der Grenzschutz nicht erhöht werden. Bertschy schreibt trotzdem: «Wer die Politik des Bauernverbandes mitverfolgt, weiss, um was es geht: Mehr Produktion im Inland, mehr Abschottung an den Grenzen.»

Mehr Inlandproduktion gehe nun mal nicht einher mit mehr Ökologie. Mehr Grenzschutz sei mit weniger Zöllen nicht zu erreichen. Der Bauernverband führe die Agrarpolitik unter dem schönen Titel der Ernährungssicherheit in die Ungewissheit. Die «Agrarlobby» sei in den Reihen der bürgerlichen Fraktionen auch deshalb so stark, weil sie andersdenkende Fraktionskollegen unter Druck setze, indem sie drohe, in Gegengeschäften die Gefolgschaft zu verweigern.

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