Eimerkälber besaugen sich mehr

An der Frühjahrstagung der IG Weidemilch war die muttergebundene Kälberhaltung im Vergleich zur Eimertränke das Hauptthema. Vorgestellt wurden die Versuchsresultate von einem Betrieb im Schwarzwald (D) und dem Lehenhof von Hans Braun in Rothrist AG. 

Gesundheitsparameter, Tageszunahmen, Eutergesundheit, Sozialverhalten und vieles mehr wurden verglichen. Die Kälber der zwei Gruppen wurden gleich gehalten. Während die Kontrollgruppe mit dem Eimer zwei Mal am Tag getränkt wurde, konnten die anderen Kälber bei der Mutter trinken.

In keinem Bereich konnte ein Unterschied zwischen den Gruppen festgestellt werden. Auch die Arbeit ist bei der muttergebundenen Aufzucht nicht weniger, da es mehr Aufwand für das Handling und die Kontrolle braucht. Der einzige deutliche Unterschied bestand beim Besaugen von den anderen Kälbern, dies wurde bei den Eimerkälbern deutlich häufiger festgestellt.

Unterschiede zeigten sich zwischen den beiden Betrieben sowohl bei der Eimertränke wie auch der mutter- und ammengebundenen Aufzucht. Entscheidend für die Kälbergesundheit ist das Abtränken auf dem Geburtsbetrieb und ein gutes Kälbermanagement für beide Systeme. 

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