Entwaldung im Cerrado stoppen

Das Schweizer Soja-Netzwerk fordert, die Entwaldung in Brasiliens Savannengebiet Cerrado zu stoppen.

Das Schweizer Soja-Netzwerk fordert, die Entwaldung in Brasiliens Savannengebiet Cerrado zu stoppen.

Obwohl die Schweiz nur abholzungsfreie Soja importiere, fordere das Soja-Netzwerk die brasilianischen Sojahändler auf, beim Schutz des Cerrados konstruktiv mitzuarbeiten, heisst es in einer Mitteilung des Netzwerks.

2006 war ein Soja-Moratorium für das Amazonas-Gebiet unterzeichnet worden. Seither ging dort laut Netzwerk der Anteil Regenwaldrodung für den Soja-Anbau von 30 auf 1,5 Prozent zurück. Auch für Cerrado war eine Absichtserklärung unterzeichnet worden, allerdings sprangen 2019 wichtige Akteure ab. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die 30 Mitglieder des Soja-Netzwerks die brasilianischen Sojahändler auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Es verlangt ein Abholzungsverbot im Cerrado ab dem Jahr 2020 sowie ein transparentes Überwachungs-, Verifizierungs- und Berichterstattungssystem für alle Handelsaktivitäten.

Aus dem Cerrado stammen 70 Prozent der brasilianischen Soja. Gleichzeitig ist es die artenreichste Savanne der Welt.


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