EU-Kartoffelbauern brauchen Hilfe

Der Dachverband der Bauern- und Genossenschaftsverbände der EU, Copa-Cogeca, will mehr Unterstützung für die Kartoffelproduzenten in der Corona-Krise.

Der Dachverband der Bauern- und Genossenschaftsverbände der EU, Copa-Cogeca, will mehr Unterstützung für die Kartoffelproduzenten in der Corona-Krise.

Die Kartoffelbauern kämen im Hilfspaket der EU nur am Rande vor, bemängelt Copa-Cogeca laut aiz.info. Es müsse Beihilfen für die private Lagerhaltung von Pommes Frites und Zuschüsse für Marktrücknahmen geben, um überschüssige Kartoffeln im EU-Markt in den Griff zu bekommen. Copa-Cogeca schätzt die Überschüsse auf 2 bis 3 Millionen Tonnen. Dies insbesondere bei Pommes wegen der geschlossenen Gastronomie sowie wegen fehlender Exporte.

Derweil gehen die Niederlande einen eigenen Weg und unterstützen die Kartoffelproduzenten mit einem nationalen Hilfsprogramm. Das stösst in anderen Staaten auf Kritik: Es sei eine Wettbewerbsverzerrung. Niederländische Produzenten böten überschüssige Kartoffeln zur Verfütterung in Frankreich an und brächten so den Markt durcheinander.

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