Fenaco legt Grundstein für 40'000 Tonnen-Silo

Die Fenaco hat am Dienstag den Grundstein für das neue Grosssilo im Basler Auhafen gelegt. Dabei wird Lagerraum für ca. 40‘000 t Getreide, Oelsaaten und Futtermittel-Rohprodukte entstehen, schreibt die Fenaco in einer Mitteilung.

Samuel Krähenbühl |

Die Fenaco hat am Dienstag den Grundstein für das neue Grosssilo im Basler Auhafen gelegt. Dabei wird Lagerraum für ca. 40‘000 t Getreide, Oelsaaten und Futtermittel-Rohprodukte entstehen, schreibt die Fenaco in einer Mitteilung.

Mit der Integration einer leistungsfähigen Getreidesammelstelle könne die Fenaco zudem die Ernte der Baselbieter Bauern kosteneffizient übernehmen.

70 Meter hoher Siloturm

Das Bauvorhaben umfasst ein neues 70m hohes Silogebäude welches für die Lagerung von Getreide, Oelsaaten und Futtermittel-Rohprodukte geeignet ist. Die bestehenden 55m hohen ehemaligen Sandsilos werden zu Getreidesilos umgebaut. Mit einem neuen Portalkran werden die Schiffe mit einer Kapazität von 250 t pro Stunde gelöscht, ebenso kann per Bahn angedient werden. Für den Verlad der Ware werden eine neue Bahnverladeanlage und eine LKW-Verladestrasse eingerichtet. Die Annahmestelle für die Bauern wird mit einer Leistung von 150t pro Stunde installiert.

Bereits 2013 konnte die Fenaco die Parzelle im Basler Auhafen im Baurecht mit den bereits bestehenden Gebäuden von der Sibelco erwerben. Nach entsprechenden Arrondierungen und der Integration von Teilen des Grundstücks des Düngerhändlers Landor, welcher ebenfalls zur Fenaco gehört, stehen dem Unternehmen nun ca. 10‘000 m2 zur Verfügung. Der Baubeginn ist für Anfang Juni 2016 geplant. Die Anlage soll im Winter 2017/2018 in Betrieb genommen werden.

Ablösung der Sammelstelle Dreispitz

Mit dem Bauvorhaben im Basler Auhafen konnte auch eine Lösung für die Sammelstelle im Basler Dreispitz gefunden werden: Die vorhandene Lagerraumkapazität dieser Sammelstelle ist im Vergleich zu der übernommenen Erntemenge gering und führt immer wieder dazu, dass in der Erntezeit Volumen ausgelagert werden müssen, was zu unerwünschten zusätzlichen Kosten führt. Dies vor allem dann, wenn Getreide und Oelsaaten aus Kapazitätsgründen nicht direkt den Verarbeitern zugeführt werden können.

Durch die Integration der Sammelstelle in den Neubau im Auhafen kann die Ernte der Region Basel rationell und kosteneffizient übernommen werden. Der Standort ist logistisch gut erreichbar und verfügt über leistungsfähige Kapazitäten.

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