Kein Fleisch mehr für künftige Grünen-Abgeordnete. So steht es in der Charta der Genfer Parteikandidatinnen und -kandidaten für 2023, wie «Le Journal indépendant des Genevois» (GHI) berichtet und was in der Folge unter anderem 20min.ch aufnahm.
Die neue Weisung, die am 21. Mai auf dem Parteikongress verabschiedet worden ist, lautet demnach wie folgt: «Wenn ich in den Grossen Rat gewählt werde, verpflichte ich mich, während dieser Zeit an Plenarsitzungen, Arbeitssitzungen, offiziellen Essen oder anderen Veranstaltungen, zu denen ich in meiner Funktion als Abgeordneter der Grünen gehen muss, mich vegetarisch zu ernähren.»
Abgestimmt worden sei auch darüber, ob bei besagten Anlässen der Alkoholkonsum verboten werden sollte. Dies sei jedoch mit 67 Nein-Stimmen bei 18 Ja-Stimmen und 21 Enthaltungen abgelehnt worden. Der bei der Abstimmung abwesende Grossrat François Lefort habe die Annahme der Charta als «eine religiöse Anordnung» kritisiert.
Amtskollege Christian Bavarel habe ebenfalls Kritik geübt, für ihn sei es «eine Kriegserklärung an lokale Produzenten». Mehrere Parteimitglieder hätten einen Antrag auf erneute Erörterung der Angelegenheit gestellt, wurde berichtet.

NICHT
Ich bleibe beim Glauben an Jesus Christus, der uns Segen und Wohlstand gebracht hat und darüber hinaus das ewige Leben.
Die Religion der Grünen bringt Dummheit, Parteilichkeit, Blindheit, Panik, Armut, Gleichmacherei.