Fleischverbot bei den Grünen

Kein Fleisch mehr für künftige Grünen-Abgeordnete. So steht es in der Charta der Genfer Parteikandidatinnen und -kandidaten für 2023, wie «Le Journal indépendant des Genevois» (GHI) berichtet und was in der Folge unter anderem 20min.ch aufnahm.

Die neue Weisung, die am 21. Mai auf dem Parteikongress verabschiedet worden ist, lautet demnach wie folgt: «Wenn ich in den Grossen Rat gewählt werde, verpflichte ich mich, während dieser Zeit an Plenarsitzungen, Arbeitssitzungen, offiziellen Essen oder anderen Veranstaltungen, zu denen ich in meiner Funktion als Abgeordneter der Grünen gehen muss, mich vegetarisch zu ernähren.»

Abgestimmt worden sei auch darüber, ob bei besagten Anlässen der Alkoholkonsum verboten werden sollte. Dies sei jedoch mit 67 Nein-Stimmen bei 18 Ja-Stimmen und 21 Enthaltungen abgelehnt worden. Der bei der Abstimmung abwesende Grossrat François Lefort habe die Annahme der Charta als «eine religiöse Anordnung» kritisiert.

Amtskollege Christian Bavarel  habe ebenfalls Kritik geübt, für ihn sei es «eine Kriegserklärung an lokale Produzenten». Mehrere Parteimitglieder hätten einen Antrag auf erneute Erörterung der Angelegenheit gestellt, wurde berichtet. 

Kommentare (9)

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  • Bäuerin | 01.06.2022
    Es ist für mich unverständlich was solche Verbote bringen sollen. Ein Fleischliebhaber wird dafür an den "erlaubten" Tagen doppelt zuschlagen. Viel sinnvoller ist es doch die Menge Fleisch bei den einzelnen Mahlzeiten zu reduzieren, etwa nur ein Schnitzel, Saucenfleisch mit Gemüse "strecken", etc.
  • Schalk | 31.05.2022
    Leute die so schlechte Politik machen verdienen auch kein rechtes Essen. Wenigstens sehen sie es selber ein.
  • Biobuur | 30.05.2022
    Nur Geduld, die Grünen schaffen sich mit der Zeit bald selbst ab....
    • Freddu | 31.05.2022
      Die Statistiken sprechen dafür










      NICHT
  • Beat Furrer | 30.05.2022
    «eine religiöse Anordnung»: das ist es! eine richtige Erkenntnis.
    Ich bleibe beim Glauben an Jesus Christus, der uns Segen und Wohlstand gebracht hat und darüber hinaus das ewige Leben.
    Die Religion der Grünen bringt Dummheit, Parteilichkeit, Blindheit, Panik, Armut, Gleichmacherei.
    • Hans-Peter | 31.05.2022
      Die Religion der Schweizer Bauern ist dogmatisch, überkonservativ und fortschrittsverhindernd.
      • Beat Furrer | 31.05.2022
        Hans-Peter: bringe ein Beispiel! Welches Dogma vertreten die Schweizer Bauern? Wie zeigt sich das "Überkonservativ"-Sein? Und was heisst Fortschritt? Biodiversitäts-Wahn, Rückkehr ins Mittelalter in der Landwirtschaft, wie das die Grünen wollen? Deindustrialisierung wegen dem CO2-Panik-Wahn?
    • Förster Liesel | 09.06.2022
      Hat Herr Furrer, zum Mikroplastik in der Arktis auch eine plausible Erklärung
      • Beat Furrer | 10.06.2022
        Vielleicht kommt der Mikroplastik hauptsächlich von Militär- oder Geoengineering-Experimenten ("zur Abkühlung der Erde!" oder anderes). Siehe auf YouTube: "Chemtrails und Mikroplastik 3 Tage Ununterbrochen".

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