Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) beschliesst für die Abstimmung vom 7. März 2021 über die Genehmigung des Freihandelsabkommen mit Indonesien die Stimmfreigabe.
An einer Online-Abstimmung haben sich die Mitglieder der Präsidentinnen-Konferenz des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes mehrheitlich für eine Stimmfreigabe zum Freihandelsabkommen mit Indonesien ausgesprochen.
«Der SBLV anerkennt den Verhandlungserfolg für eine verbindliche Nachhaltigkeitsvorgabe in einem Handelsabkommen und die Vorteile, die das wirtschaftliche Wachstum eines Freihandelsabkommen bringen werden. heisst es in einer Mitteilung. Die Bäuerinnen und Landfrauen sehen aber auch die Nachteile eines weiteren Freihandelsabkommen mit Hinblick auf die Intensivierung der Palmölproduktion, was schlussendlich zur Stimmfreigabe führte.
Damit hat der SBLV eine andere Parole gefasst als der Schweizer Bauernverband und andere landwirtschaftliche Organisationen. Die Landwirtschaftskammer, das Parlament des SBV, hat sich mit 81 zu 13 Stimmen bei 2 Enthaltungen in einer schriftlichen Abstimmung für das Abkommen ausgesprochen.
Für den SBV bleibt der Schweizer Raps vor billigen Palmölimporten weiter geschützt, da die Konzessionen nur für begrenzte Mengen und ausschliesslich für zertifiziert-nachhaltig produziertes Palmöl gelten.

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