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Wie der Konzern am 16. Januar mitteilte, hat das oberste Gericht, der Supreme Court, den Fall Durnell zur Prüfung angenommen. Erst Anfang Januar hatte Bayer Rückenwind von der US-Regierung erhalten, als der Generalanwalt der Vereinigten Staaten den Antrag des Konzerns auf Prüfung des Falls Durnell durch das oberste Gericht unterstützt hatte.
Der Bayer-Vorstandsvorsitzende Bill Anderson sprach von einer «guten Nachricht für die Landwirte in den USA, die regulatorische Klarheit benötigen». Die Entscheidung sei zugleich ein «wichtiger Schritt in unserer mehrgleisigen Strategie, um die Rechtsstreitigkeiten signifikant einzudämmen».
Bei den bisherigen Rechtsstreitigkeiten zu Glyphosat waren die US-Bundesberufungsgerichte zu unterschiedlichen und sich widersprechenden Urteilen gekommen. Bayer will daher vom Supreme Court grundlegend klären lassen, ob das Bundesgesetz Klagen wegen fehlender Warnungen auf Glyphosatprodukten auf Basis des Rechts einzelner Bundesstaaten ausschliesst.