«Heumilch ist ein Schwindel»

«So etwas als naturnah zu verkaufen, ist Etikettenschwindel», lässt sich der Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes (STS) Hansuli Huber im «Tages-Anzeiger» zitieren.

«So etwas als naturnah zu verkaufen, ist Etikettenschwindel», lässt sich der Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes (STS) Hansuli Huber im «Tages-Anzeiger» zitieren.

Gemeint hat der oberste Tierschützer des Landes das im April in der Schweiz lancierte Label «Heumilch». Konkret stört sich der STS daran, dass das Raus-Programm erst in fünf Jahren für alle Heumilchproduzenten obligatorisch werde.

Laut STS ermöglichten es die Vorgaben von Heumilch Schweiz nämlich, dass die Heumilchkühe bis 2021 praktisch permanent im Stall angebunden blieben und nur 90-mal pro Jahr für ein bis zwei Stunden von der Kette gelassen würden – was den gesetzlichen Minimalanforderungen entspräche.

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