Regenwürmer, bauen Laub und anderes totes Material ab, setzen Nährstoffe frei und machen die Erde fruchtbar. Gleichzeitig wird dabei Kohlenstoff im Boden gespeichert, was dem Klimawandel entgegenwirkt.
Bei Trockenheit ziehen sich Regenwürmer und andere Bodentiere in tiefe Bodenschichten zurück oder verfallen in einen Dürreschlaf. Im Pfynwald VS erhoben Forscher der WSL die Menge an Bodentieren, den Abbau von organischem Material und die Kohlenstoffspeicherung. Dort wird ein Teil der Waldparzellen künstlich bewässert, ein anderer ist der Trockenheit ausgesetzt.
Auf bewässerten Flächen kamen mehr Regenwürmer vor als auf nicht bewässerten. Auch Springschwänze und Asseln, die für den Laubabbau von Bedeutung sind, waren mit Bewässerung zahlreicher. So wurde viel mehr organisches Material im Boden abgebaut.
Das Fazit: Regenwürmer, Asseln und Co. sind verantwortlich dafür, dass trockene Böden weniger Humus enthalten und weniger fruchtbar sind. Sie reagieren am empfindlichsten auf Trockenheit, mehr als Pilze oder Mikroben.

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