Import von Brötchen steigt rasant

Der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) fordert in seinem Jahresbericht, dass sich die Branche dem Problem der zunehmenden Importen an Fertigprodukten aus Getreide annimmt.

Der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) fordert in seinem Jahresbericht, dass sich die Branche dem Problem der zunehmenden Importen an Fertigprodukten aus Getreide annimmt.

Unter der Tarifnummer 19 (Zubereitungen auf der Grundlage von Getreide, Mehl, Stärke oder Milch; Backwaren) seien 2013 fast 78'000 Tonnen mehr importiert worden als noch 2005 (+61%). Am meisten Zuwachs verzeichneten Brot und gewöhnliche Backwaren, nicht in Aufmachung für den Einzelverkauf. Diese verlorenen Marktanteile würden die gesamte Wertschöpfungskette schädigen, so der SGPV.

Die Getreideproduzenten könnten weniger Getreide vermarkten und die Produktionsanlagen würden weniger ausgelastet, was zu Mehrkosten führe. Auch der Preisdruck durch die Importprodukte betreffe die ganze Branche.

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