Initianten wollen weiter kämpfen

Die Ja-Komitees der beiden Agrar-Initiativen ziehen trotz des deutlichen und doppelten Neins zu den Ernährungsvorlagen Positives aus den Abstimmungsergebnissen. Vor allem die Voten in der Westschweiz geben ihnen Mut und Motivation, für ihre Anliegen weiterzukämpfen.

Die Ja-Komitees der beiden Agrar-Initiativen ziehen trotz des deutlichen und doppelten Neins zu den Ernährungsvorlagen Positives aus den Abstimmungsergebnissen. Vor allem die Voten in der Westschweiz geben ihnen Mut und Motivation, für ihre Anliegen weiterzukämpfen.

«Was in Genf, was in Waadt, was im Jura, was in Neuenburg möglich ist, das wird irgendwann auch im Kanton Aargau, im Kanton Zürich, Luzern und St. Gallen möglich sein», zeigte sich Grünen-Politiker Balthasar Glätti am Abstimmungsfest des Ja-Komitees gemäss einem Video von Keystone-SDA überzeugt.

Die Abstimmung habe gezeigt, dass die Nachhaltigkeit und Qualität von Lebensmitteln für Konsumentinnen und Konsumenten wichtig seien, schreiben die Initianten zudem in einer Mitteilung. Das Anliegen sei breit getragen worden, es habe sich eine «Allianz für mehr Nachhaltigkeit und Fairness im Lebensmittelbereich» gebildet.

Das Komitee ruft Bundesrat und Parlament auf, das Ernährungssystem stärker auf Nachhaltigkeit und Qualität auszurichten. Dass die Politik aktiv werde, sei nicht nur hinsichtlich der Klimakrise «dringend nötig», sondern auch, weil der vor einem Jahr angenommene Verfassungsartikel bislang «toter Buchstabe» sei.

Mathias Stalder vom Komitee für Ernährungssouveränität sprach ebenfalls von einem «Achtungserfolg». Das Resultat zeige, dass den Konsumentinnen und Konsumenten Nachhaltigkeit und Qualität von Lebensmitteln wichtig seien.

 

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