30 Jahre IP-Suisse. Produzieren in Einklang mit der Natur bleibt eine Herausforderung. Die Bedürfnisse der Konsumenten steigen. IP-Suisse setzt auf Kommunikation und zeigt die Schweizer Landwirtschaft, wie sie wirklich ist.
Der Marienkäfer feiert Geburtstag. 30 Jahre IP-Suisse. Das
Ziel dazumal - eine produzierende Landwirtschaft im Einklang mit der Natur. Doch
was heisst das heute?
Bevorstehenden Abstimmungen zeigen: die Erwartungen der
Konsumenten an Agrarprodukte sind gestiegen. Der Wunsch nach Nachhaltigkeit
wächst. Das Problem: Das Bild des romantischen Bauern in der Werbung, entspricht
nicht der Realität der Schweizer Landwirtschaft.
Präsident Andreas Stalder ist
überzeugt: Die Pflanzenschutzinitiative sei zu radikal. IP-Suisse verfolge
bereits konkrete Massnahmen zum Wasserschutz, gegen Co2-Ausstoss und Programme
zur Biodiversität. Das müsse den Konsumenten klargemacht werden.
Interview mit Fritz Rothen, Geschäftsführer bei IP-Suisse:
30 Jahre IP-Suisse. 30 Jahre Fritz Rothen. Der Geschäftsführer von IP-Suisse sagt, was sich seit der Gründung der Organisation verändert hat, wie das Jahr 2018 verlaufen ist und welche Herausforderungen 2019 warten. Die Klima-Thematik soll im Punktesystem berücksichtig werden. Was heisst das konkret?
2018 setzte die Organisation auf Kommunikation. Die
Verbraucher sollen IP-Suisse kennen und wissen was dahintersteckt. Mit gezielten
Marketingmassnahmen konnte der Bekanntheitsgrad des IP-Suisse-Logos verdoppelt
werden. Der Marienkäfer belegt auf dem Bekanntheits-Ranking aktuell Platz 2,
direkt hinter dem Logo von Bio-Suisse.
Mehrfach wird an der Delegiertenversammlung in Langnau i.E. die enge Partnerschaft mit
Denner gelobt. Bot der Discounter 2016 noch 30 Produkte an, seien es aktuell
bereits über 90. Die Frage ist nicht fern: Ein Discounter und Nachhaltigkeit
verträgt sich das? Antworten im Interview mit Andreas Stalder auf
www.schweizerbauer.ch.
Mehr zur Delegiertenversammlung von IP-Suisse lesen Sie in der Print-Ausgabe vom Mittwoch, 19. Juni.