Kleinbauern: Agrarpolitik bevorzugt Grosse

Die Kleinbauern-Vereinigung fordert eine bessere Berücksichtigung der kleinen und mittleren Betriebe in der Agrarpolitik. Die aktuelle Entwicklung gefährde die Vielfalt der Schweizer Landwirtschaft und die Akzeptanz der Direktzahlungen in der Bevölkerung.

lid/blu |

Die Kleinbauern-Vereinigung fordert eine bessere Berücksichtigung der kleinen und mittleren Betriebe in der Agrarpolitik. Die aktuelle Entwicklung gefährde die Vielfalt der Schweizer Landwirtschaft und die Akzeptanz der Direktzahlungen in der Bevölkerung.

Es sei seit langem klar, dass mit der neuen Agrarpolitik die grossen Betriebe im Vorteil seien, schreibt die Kleinbauern-Vereinigung in einer Mitteilung zur gestrigen Präsentation des Agrarberichtes durch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW). Gründe dafür seien unter anderem die stärkere Bindung der Direktzahlungen an die Fläche sowie die Abschaffung der Einkommens- und Vermögensobergrenze. Die kleinen und mittleren Betriebe seien das Rückgrat der Schweizer Landwirtschaft, hält die Organisation fest.

Eine weitere Gefahr sieht die Vereinigung in der geplanten Anpassung der Berechnung der Standardarbeitskraft, was den Ausschluss kleiner Betriebe von Direktzahlungen zur Folge haben könnte. Die Kleinbauern fordern, dass dieser Entwicklung dringend entgegengewirkt wird. Denn diese gefährde die Vielfalt der Schweizer Landwirtschaft.

Die Kleinbauern loben die Bauern für ihr Engagement bezüglich Agrarpolitik. Diese hätten auf die Neuerungen rasch reagiert. Es zeige, dass die Bauern die Herausforderungen annehmen würden.

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Wie findet Ihr englische Namen für Kühe?

40.4 % Gut, gebe auch englische Namen
20.6 % Na ja
16.5 % Ist mir egal
22.5 % Schlecht, kann man nicht aussprechen

Teilnehmer insgesamt 218

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?