Kolumbien stoppt Waldrodung

Die kolumbianische Regierung muss den Schutz des Regenwaldes sofort kräftig intensivieren und einen baldigen Stopp der Rodungen einleiten.

Die kolumbianische Regierung muss den Schutz des Regenwaldes sofort kräftig intensivieren und einen baldigen Stopp der Rodungen einleiten.

Das hat jetzt das Oberste Gericht von Kolumbien entschieden. Die Richter gaben den Klägern - insgesamt 25 Kindern und Jugendlichen - Recht, dass die Abholzung in dem südamerikanischen Land inzwischen alarmierende Ausmasse angenommen habe und dadurch den Treibhauseffekt anheize, was sich auch schädlich auf die menschliche Gesundheit auswirke.

Vor diesem Hintergrund forderte das Gericht nun einen Stopp der Abholzung. Dazu erkannte es den Amazonas-Regenwald in Kolumbien als juristische Person an. Damit ist es möglich, bei Beschädigungen des Waldes eine Strafe zu verhängen. Daneben forderte das Gericht von der Staatsregierung die Vorlage eines Waldschutzplans bis September, der auf eine baldige Beendigung der Rodungen abzielen soll.

Laut Zahlen des Obersten Gerichts wurden 2016 in Kolumbien landesweit 70 074 Hektaren Regenwald auch zur Gewinnung landwirtschaftlicher Nutzflächen abgeholzt; das waren 44 % mehr als im Jahr zuvor.


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