57 neue Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter

Im Kanton Bern haben in diesem Jahr elf Landwirtinnen und 46 Landwirte die Berufsprüfung Landwirtschaft erfolgreich bestanden. An der Feier auf dem Römerhof in Bühl BE erhielten sie ihren eidgenössischen Fachausweis als Betriebsleiterin beziehungsweise Betriebsleiter Landwirtschaft.

pd |

«Die Berufsprüfung stellt einen bedeutenden Meilenstein in der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung dar. Mit grossem Engagement und Fachkompetenz haben sich die Absolventinnen und Absolventen den Fachausweis verdient», schreibt das Inforama.

Neben frei wählbaren produktionstechnischen Modulen – etwa Milchviehhaltung, Mutterkuhhaltung, Ackerbau oder Futterbau – mussten die Kandidatinnen und Kandidaten ihre betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten in den Bereichen Marketing, Personalführung sowie persönliche und methodische Kompetenzen unter Beweis stellen.

Die Abschlussprüfung umfasste zwei schriftliche Prüfungen (Betriebswirtschaft und Produktionstechnik), eine umfassende Betriebsstudie sowie ein Fachgespräch auf dem Betrieb. In der Betriebsstudie analysierten die Teilnehmenden die einzelnen Betriebszweige im Detail und entwickelten gezielte Optimierungsvorschläge für die Zukunft. Beim Fachgespräch mit Betriebsrundgang zeigten die jungen Berufsleute eindrucksvoll ihre Qualitäten als Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter.

Viele der erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen streben laut dem Inforama nun den nächsten Schritt an: die Weiterbildung zur Meisterlandwirtin beziehungsweise zum Meisterlandwirt. 

Andrea Feuz (1. Rang), Marcel Weber (2. Rang) sowie André Buri und Philipp Röthlisberger (3. Rang) wuden für ihre Leistungen mit dem Agrisano-Preis ausgezeichnet.

Die Absolventen und Absolventinnen

Melanie Aeberhard, Lauperswil; Nils Allenbach, Gstaad; Kilian Bachmann, Hasliberg Wasserwendi; Jeannine Bergmann, Stettlen; André Buri, Burgdorf; Michael Dällenbach, Eggiwil; Lukas Erb, Diemtigen; Josua Fankhauser, Utzigen; Andrea Feuz, Oberwil im Simmental; Reto Flükiger, Dürrenroth; Simon Freiburghaus, Gümmenen; Jana Friedrich, Walkringen; Michael Fuhrer, Spiez; Lukas Galli, Utzigen; Timo Gobeli, Saanen; Dario Hadorn, Süderen; Marcel Haldimann, Linden; Rahel Held, Sumiswald; Noëlle Held, Utzigen; Demian Hübscher, Reichenbach im Kandertal; Janis Henning Iseli, Münchringen; Simon Jost, Köniz; Lukas Jungo, Schmitten FR; Pascal Käch, Rapperswil BE; Jonas Kipfer, Amsoldingen; Hanspeter Kobel, Bärau; Roger Krummen, Rosshäusern; Hannes Kunz, Ersigen; Beat Kunz, Büetigen; Kilian Linder, Innertkirchen; Sonja Ludäscher, Subingen; Cédric Mathys, Walperswil; Laura Mumenthaler, Zäziwil; Florian Nydegger, Helgisried-Rohrbach; Soulémane Pia Ramseier, Niedermuhlern; Marco Rindlisbacher, Langenthal; Philipp Röthlisberger, Zollbrück; Oliver Rubin, Wilderswil; Patrick Schär, Rohrbachgraben; Martin Schenk, Rüegsbach; Mirjam Schlapbach, Kriechenwil; Robin Schmutz, Ueberstorf; Florian Schürch, Kirchberg BE; Jann Schwab, Biberen; Jasmin Schwenter, Château-d'Oex; Fabian Sommer, Wynigen; Swen Spahni, Rosshäusern; Mathias Stähli, Homberg b. Thun; Matthias Stalder, Lützelflüh-Goldbach; Patric Stucki, Uebeschi; Mathias Stulz, Alterswil FR; Fabian Suter, Brünisried; Hansueli Wampfler, Wimmis; Marcel Weber, Brüttelen; Tim Zaugg, Schwendibach; Michael Zbinden, Rüschegg Gambach; Timon Zimmermann, Saanen.

Kommentare (3)

Sortieren nach: Likes | Datum
  • Wale | 13.09.2026
    So schön. Allerdings, mit dem Erreichen des AHV-Alters werden diese Zeugnisse praktisch wertlos. Sowas gibt's nur in der Landwirtschaft.
    • Hans-Peter Würsch | 13.09.2026
      wertlose Diplome nur in der Landwirtschaft…das ist mit allen Diplomen so….
    • joggeli | 14.09.2026
      Warum so kritisch, Wale. Mit der Berufsprüfung haben die doch schon viel mehr erreicht als diejenigen, die nur "wärchen" wollen. Und wenn sie in 40 Jahren das AHV Alter erreichen, sollten sie nicht zuletzt dank dieser Weiterbildung komfortabel in den Ruhestand treten können. Was zeigt die Studie von Binswanger, die im Auftrag der fairen Märkte erstellt worden ist (ist auch hier im Schweizer Bauer zu lesen): Besser Ausgebildete errreichen bessere wirtschaftliche Ergebnisse...
      Und vergleicht mal mit anderen Berufen! Wieviele Zimmerleute oder sonstige Handwerker mit EFZ Abschluss führen dann später einen Betrieb?? Wahrscheinlich 10 bis 20 %! und in der Landwirtschaft? Fast alle.
×

Schreibe einen Kommentar

Kommentar ist erforderlich!

Google Captcha ist erforderlich!

You have reached the limit for comments!

Das Wetter heute in

Lesershop

→ Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Schaut Ihr die Landfrauenküche?

73.6 % Ja, jede Folge
15.5 % Manchmal
3.9 % Nein, nie
5.2 % Früher schon, jetzt nicht mehr
1.8 % Früher nicht, jetzt aber schon

Teilnehmer insgesamt 614

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?