
Der Baumaschinenmechaniker Sandro Amrhein vertritt die Schweiz bei den Berufsweltmeisterschaften in China.
zvg
Ende September heisst es für den Baumaschinenmechaniker Sandro Amrhein aus Balterswil TG volle Konzentration. Vom 22. bis 27. September 2026 reist er mit 42 weiteren Schweizer Kandidatinnen und Kandidaten zu den Berufsweltmeisterschaften WorldSkills in die chinesische Metropole. Wie Agrotec mitteilt, bereitet sich Amrhein mit intensiven Trainingseinheiten auf den Wettkampf vor und hat dabei den Weltmeistertitel vor Augen.
Welche Aufgaben er an den vier Wettkampftagen lösen muss, wird sich erst vor Ort zeigen. Sein Prüfungsspektrum umfasst die Bereiche Hydraulik, Elektronik, Motoren und mechanische Antriebe. Woran er genau arbeiten muss, weiss er noch nicht, nur dass er innerhalb der vorgegebenen Zeit Fehler an verschiedenen Fahrzeugen suchen und beheben muss.
Intensive Vorbereitung
Die Vorbereitungen für die Berufsweltmeisterschaften sind intensiv. Neben seinem Arbeitsalltag bei der Kuhn Schweiz AG in Lommis, absolviert Sandro Amrhein zusätzliche Trainingseinheiten. Um sein Grundwissen zu festigen und zu erweitern, besucht er unter anderem Weiterbildungskurse im Bereich Diagnosetechnik.
WorldSkills 2026 in Shanghai
Die WorldSkills 2026 finden vom 22. bis 27. September in Shanghai (China) statt. Rund 1'400 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer aus 64 Berufen und aus über 60 Ländern treten gegeneinander an. Unter Wettkampfbedingungen messen sie ihr Können. Die Schweiz reist mit einem Team von 43 Kandidatinnen und Kandidaten an.
Darüber hinaus nimmt er mit den anderen Mitgliedern des SwissSkills-Nationalteams an Veranstaltungen der SwissSkills-Organisation teil. Bei diesen offiziellen Trainings lernen die Talente den richtigen Umgang mit den Medien, wie sie sich mental auf den Wettkampf vorbereiten können und sie stärken den Teamgeist.
Mit ehemaligem Lehrmeister zum Ziel
Unterstützt wird Sandro Amrhein vom Fachverband Agrotec Suisse und dem Experten Martin Schär, seinem ehemaligen Lehrmeister. «Ich bin froh, habe ich ihn an meiner Seite. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander und ich konnte schon während meiner Ausbildung enorm von seinem grossen Fachwissen profitieren», sagt das Amrhein über die Zusammenarbeit.

Ein eingespieltes Team: Sandro Amrhein (l) und sein ehemaliger Lehrmeister Martin Schär.
Ruben Sprich
Auch Martin Schär ist von seinem Schützling überzeugt: «Sandro arbeitet sehr zielgerichtet und überlegt. Er kann eine Situation gut analysieren und dann schnell umsetzen. Das wird ihm beim Wettkampf zugutekommen.»