
Das Interesse am Wettbewerb war gross. 23 Schulklassen aus 6 Kantonen haben sich für den Wettbewerb angemeldet.
KI erstellt
Die Landwirtschaft ist in der Schweiz allgegenwärtig und zugleich für viele erstaunlich unsichtbar. Lebensmittel stehen selbstverständlich im Regal, doch der Weg vom Feld bis zum Teller bleibt häufig abstrakt. Der Schulklassenwettbewerb schafft hier eine Brücke. Indem Klassen recherchieren, Höfe besuchen, Interviews führen oder eigene Projekte umsetzen, wird Landwirtschaft greifbar.
Sie wird zu einer realen Welt mit Menschen, Ideen, Entwicklungen und Verantwortung. Gleichzeitig können einige Klassen aus dem Vollen schöpfen. Kinder mit einem landwirtschaftlichen Hintergrund haben die Möglichkeit schulische Inhalte in ihrer Lebenswelt anzuwenden und einen Blick in ihre Welt zu teilen.

zvg
Wenn junge Menschen einen Hof besuchen oder mit Landwirtinnen und Landwirten sprechen, entsteht ein Dialog zwischen Generationen und Lebenswelten. Vorurteile können abgebaut werden, Verständnis wächst. Landwirtschaft wird nicht mehr nur aus Medienberichten beurteilt, sondern durch persönliche Begegnungen.
Das Interesse am Wettbewerb war gross. 23 Schulklassen aus 6 Kantonen haben sich für den Wettbewerb angemeldet. Es sind 11 Primarklassen und 12 Oberstufenklassen. 5 Klassen beschäftigten sich mit dem Thema «Ackerbau». Jeweils 4 Klassen tauchten in die Themen «Alpwirtschaft», «Milch» und «Fleisch» ein, und jeweils 3 Klassen widmeten sich den Themen «Technik und Innovation» oder «Natur- und Landschaftsschutz». 8 Klassen stammen aus Stadt- und Agglomerationsgebieten. Die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klasse haben sich während sechs bis acht Wochen intensiv mit journalistischem Arbeiten und einem Teilaspekt der Landwirtschaft auseinandergesetzt.
Leserinnen und Leser an der Reihe
Jede Klasse hat eine eigne Seite gestaltet. Entstanden sind individuelle, kreative, informative Seiten, die sehr lesenswert sind. Die Ausgabe mit allen entstandenen Projekten finden Sie am Ende dieses Artikels. Um die Siegerklasse zu ermitteln, haben wir eine fünfköpfige Jury.
Unsere vier Fachpersonen mit Vertretern aus Medien, Landwirtschaft und Schule sind Christa Rigozzi (Moderatorin), Marcel Bieri (Primarlehrer), Colette Basler (Sekundarlehrerin und Vizepräsidentin Bauernverband Aargau) und Philipp Rüeger (Primarlehrer und Dozent für Medien und Informatik PHZH). Das fünfte Jurymitglied sind die Leserinnen und Leser. Ihre Stimmen machen einen Drittel der Gesamtwertung aus.
Tolle Preise
Die Siegerklasse gewinnt eine Schulreise mit Verpflegung und Übernachtung zum Kompetenzzentrum Strickhof im Kanton Zürich . Sie bekommen Einblick in die vielfältigen Betätigungsgebiete des Strickhofs, können selber Hand anlegen und im schuleigenen Internat des Strickhofs übernachten.
Auch die Klasse auf dem zweiten Platz darf sich über eine Schulreise samt Übernachtung freuen. Sie dürfen mit Agrotourismus Schweiz den Hof Tschannen im Thurgau besuchen. Bei Familie Tschannen erleben sie Landwirtschaft im Alltag. Die Übernachtung auf dem Hof mit Frühstück am nächsten Morgen runden das Erlebnis ab.
Ein Erlebnis winkt dem Dritten Platz. Sie bekommen einen Eintritt in die Ramseier Erlebniswelt in Sursee. Dort bekommen Sie einen Eindruck davon wie der beliebte Apfelsaft entsteht und was es alles braucht bis der Apfel in die Flasche kommt. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Votings haben die Möglichkeit etwas zu gewinnen. Die Lenk-Simmental Tourismus AG verlost einen Gutschein im Wert von 1000 Franken.
Regeln fürs Voting
Pro Person ist nur eine Teilnahme zulässig. Teilnahmeberechtigt beim Voting sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinnerin oder der Gewinner werden in der Zeitung Schweizer Bauer publiziert.