
Mehr als 30 Weingüter aus allen sechs Schweizer Weinbauregionen laden dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit zu werfen und selbst mitanzupacken.
Cécile Luterbacher
Wie entsteht Wein, und was macht die Weinlese zu einem der wichtigsten Momente des Weinjahres? Antworten darauf erhalten Besucherinnen und Besucher bei der sechsten Ausgabe von «Am Puls der Ernte», die an den Wochenenden vom 12. und 13. September sowie vom 19. und 20. September 2026 stattfindet.
Wie Swiss Wine Promotion mitteilt, laden mehr als 30 Weingüter aus allen sechs Schweizer Weinbauregionen dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit zu werfen und selbst mitanzupacken.
Gesamterlebnis statt «nur» Weindegustation
Die Weinlese ist geprägt von Präzision, Erfahrung und oft auch Zeitdruck. Was normalerweise den Winzerinnen, Winzern und ihren Teams vorbehalten ist, wird im Rahmen der Veranstaltung für ein breites Publikum zugänglich gemacht. Unter fachkundiger Anleitung greifen die Teilnehmenden selbst zur Rebenschere, helfen bei der Traubenernte und erhalten Einblicke in die Herausforderungen und Entscheidungen, die die Qualität eines Jahrgangs prägen.
«Wenn wir Besucherinnen und Besucher in unseren Rebbergen empfangen, geht es um weit mehr als darum, gemeinsam ein Glas Wein zu geniessen. Wir öffnen die Türen zu unserem Beruf und zeigen, wie viel Arbeit hinter jeder einzelnen Flasche steckt», sagt Esther Meyer, Direktorin des Domaine Château du Crest in Genf.
Von der Rebe bis ins Glas
Nach der Arbeit im Rebberg geht es auf dem Weingut weiter. Die Gäste erfahren mehr über die einzelnen Schritte der Vinifikation, werfen einen Blick in den Weinkeller und verkosten die Weine des Betriebs. Ein regionales Essen mit Weinbegleitung bildet den Abschluss des Erlebnisses.
Damit gehe die Veranstaltung weit über eine klassische Weindegustation hinaus. Sie vermittle nicht nur Wissen über die Weinherstellung, sondern auch über die Menschen, Landschaften und Traditionen, die den Schweizer Weinbau prägen.