
Romona Birchler erfüllte sich diesen Sommer ihren Tram und ging "z'Alp". Auf der Alp, die der Genossame Willerzell gehört, war sie für die Betreuung von Mutterkühen mit ihren Kälbern, Galtkühen, Maissen und Jährlingen verantwortlich.
zvg
«Schweizer Bauer»: Können Sie sich kurz vorstellen?
Romana Birchler: Ich bin Romana Birchler aus dem wunderschönen Willerzell im Kanton Schwyz. Ich bin 21 Jahre alt und habe im Sommer 2025 in Pfäffikon die Ausbildung zur Landwirtin erfolgreich abgeschlossen. Ich bin Mitglied bei den Schwyzer Jungzüchtern sowie bei den Originalbraunvieh-Jungzüchtern. Über den Winter 2025/2026 arbeitete ich in einer Kerzenfabrik in Einsiedeln. Dies war eine Übergangslösung, da sich im Sommer 2026 mein Traum erfüllte: Ich erhielt eine Stelle als Älplerin. Auf der Alp, die der Genossame Willerzell gehört, war ich für die Betreuung von Mutterkühen mit ihren Kälbern, Galtkühen, Maissen und Jährlingen verantwortlich.
Sie stehen zur Wahl als Braunviehkönigin. Welchen Bezug haben Sie zum Braunvieh?
Zu meinem Bedauern wuchs ich nicht auf einem Bauernhof auf. Dennoch war es Liebe auf den ersten Blick. Im Herbst, wenn die Alpabfahrten stattfinden und die Viehausstellungen in Einsiedeln und der Umgebung durchgeführt werden, bin ich immer mit dabei. Als ich in Einsiedeln die Lehre begann, entfachte sich in mir das Feuer für das Braunvieh. Auf diesem Betrieb werden ausschliesslich Brown Swiss gezüchtet, die für die Sömmerung auf der Alp bestimmt sind. Trotzdem schlägt mein Herz für das Originalbraunvieh. Hauptsache braun.

Romona Birchler ist nicht auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen. Im Herbst, wenn die Alpabfahrten stattfinden und die Viehausstellungen in Einsiedeln und der Umgebung durchgeführt werden, war sie immer mit dabei.
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Wo sehen Sie persönlich die Stärken des Braunviehs?
Mein Bild einer Kuh ist seit Kindesbeinen an eine braune Kuh mit Horn. Unsere Region ist stark vom Braunvieh geprägt, sowohl von Brown Swiss als auch vom Originalbraunvieh. Da ich in einem Sömmerungsgebiet lebe, werden diese Rassen bevorzugt gehalten. Sie zeichnen sich durch ihre Robustheit, ihre Hitzeresistenz, ihre harten, dunklen Klauen und ihre Zweinutzungsfähigkeit aus.

Romona Birchler ist Mitglied bei den Schwyzer Jungzüchtern sowie bei den Originalbraunvieh-Jungzüchtern.
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Auf die neue Braunviehkönigin warten spannende Aufgaben. Worauf würden Sie sich am meisten freuen?
Neue Leute kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen und gleichzeitig die braune Kuh vertreten zu können, würde mir grosse Freude bereiten. An vielen verschiedenen Orten in der Schweiz und auch in den Nachbarländern Ausstellungen zu besuchen und mich mit anderen auszutauschen, stelle ich mir sehr bereichernd vor.
Warum soll man ausgerechnet Sie zur Braunviehkönigin wählen?
Es wäre mir eine sehr grosse Ehre, die erste Braunviehkönigin aus dem Kanton Schwyz zu werden und dabei das Braunvieh sowie unsere schöne Region vertreten zu dürfen.
-> Braunviehkönigin 2026: Das sind die Finalistinnen

Romona Birchler ist 21 Jahre alt und hat im Sommer 2025 in Pfäffikon die Ausbildung zur Landwirtin erfolgreich abgeschlossen.
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Zur Königinnenwahl
Romana Birchler aus Willerzell SZ steht zusammen mit Sandra Zehnder, Eliane Haas und Chiara Seiler zur Wahl als 8. Schweizer Braunviehkönigin.
Anlässlich der Schweizermeisterschaft der Züchtergruppen Swiss Classic vom 21. November 2026 in Brunegg gibt die amtierende Braunviehkönigin Luzia Bieri ihre Krone weiter. zvg
Das Mädel isch bodenständig, eifach gstricht und weiss was sie will.