
«Die Projekte leisten einen konkreten Beitrag zum Naturschutz, zur Förderung der Biodiversität und zur Umweltbildung junger Menschen», schreiben die Veranstalter.
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Am Wochenende waren rund 2’200 Jugendliche in der ganzen Schweiz freiwillig für Natur und Umwelt im Einsatz. Im Rahmen des VolonTerra-Wochenendes setzten sie in rund 15'000 Stunden freiwilligem Engagement insgesamt 76 Projekte in 58 Gemeinden um.
Wie die Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) mitteilt, pflegten Kinder und Jugendliche Weiher und Biodiversitätsflächen, säten Blumenwiesen aus, organisierten ein Fahrrad-Recycling und bauten Wasserstellen für Vögel und Insekten.
Beitrag für Natur und Umwelt
In Engelburg SG säte eine Pfadigruppe eine Blumenwiese für mehr Biodiversität. In Kerzers FR erkundete eine Cevigruppe bei einem Waldtag das Ökosystem Wald. In La Rogivue VD pflegte eine Gruppe von Pro Natura Jugend ein Moor. In Camperio TI wanderte eine WWF-Gruppe schwer bepackt zu einer Berghütte, um die Emissionen eines Helikoptertransports zu verhindern.

Die Volonterra-Projekte waren über die ganze Schweiz verteilt.
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«Die Projekte leisten einen konkreten Beitrag zum Naturschutz, zur Förderung von Biodiversität und zur Umweltbildung junger Menschen», heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig macht VolonTerra das freiwillige Engagement junger Menschen in der Schweiz sichtbar. Insgesamt leisten junge Menschen jährlich 77 Millionen Stunden freiwilliges Engagement, wie der Freiwilligen-Monitor 2025 zeigt.
Engagement als Lernort fürs Leben
Für die beteiligten Jugendlichen ist VolonTerra mehr als ein Einsatz für Natur und Umwelt. Bei der Planung und Umsetzung ihrer Projekte sammeln sie praktische Erfahrungen, arbeiten im Team und erleben unmittelbar, was sie gemeinsam bewirken können.
Dabei erwerben sie Kompetenzen, die über das Aktionswochenende hinausreichen. «Junge Menschen zeigen an diesem Wochenende, dass sie Verantwortung übernehmen wollen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten. Dieses Engagement verdient gesellschaftliche Anerkennung und gute Rahmenbedingungen», sagt Noémie Marchon, Projektleiterin von VolonTerra.
Über Volonterra
«VolonTerra» ist ein gemeinsames Projekt von Schweizer Jugend- und Umweltorganisationen unter der Leitung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV und der fachlichen Unterstützung von Pro Natura. Ziel ist es, junge Menschen für freiwillige Einsätze zugunsten von Natur und Umwelt zu mobilisieren und die Bedeutung ihres freiwilligen Engagements für die Gesellschaft sichtbar zu machen. pd