
Die Agirmesse ist bei den Ausstellern sehr beliebt.
Daniel Hasler
Während der vier Messetage präsentieren rund 200 Aussteller auf einer Fläche von 16’000 Quadratmetern ihre Produkte und Dienstleistungen auf dem Messegelände der Thun Expo. Erwartet werden rund 20’000 Besucherinnen und Besucher.
Die Messe ist bei den Ausstellern sehr beliebt. Die Standflächen sind seit mehreren Jahren ausverkauft. «Es gibt eine Warteliste mit zahlreichen interessierten Ausstellenden», sagt Messeleiter Christoph Studer zur Berner Zeitung. Heuer findet die Messe in Thun bereits zum 25. Mal statt.
Wechsel von Bern nach Thun
Eigentlich war dies so nicht geplant. Bis ins Jahr 2000 war Bern, genauer die BEA, die Heimat der Agrimesse. Der Schweizerische Landmaschinenverband (SLV) entschied jedoch damals, die Agrama, die grösste Schweizer Landwirtschaftsmesse, künftig in Bern durchzuführen.

Das Messegelände in Thun.
zvg
Für den Ausrichter der Agrimesse, die Schweizerische Agrotechnische Vereinigung (SAV), war Bern damit keine Option mehr. Man suchte nach einem neuen Standort und wurde in Thun fündig. «Das Schwerpunktthema Berglandwirtschaft verlieh der Agrimesse ein klares Profil», sagt Ausstellungsleiter Christoph Studer zur «Berner Zeitung». Der Erfolg gibt den Veranstaltern recht: Die Ausstellungsfläche hat sich seit der ersten Ausgabe verdoppelt. Die Aussteller stehen Schlange, und bei den Besucherinnen und Besuchern erfreut sich die Agrimesse grosser Beliebtheit.
Auch Tiere zu sehen
Die Aussteller sind in acht Hallen sowie auf dem Freigelände vertreten. Auch Nutztiere gehören zur Messe. Im Stall stehen und liegen wie gewohnt 18 Milchkühe der Rassen Original Braunvieh, Brown Swiss, Simmental und Swiss Fleckvieh. Der Oberländische Ziegenzuchtverband zeigt zudem eine Gruppe Milchziegen.

Auch die Tiere haben einen festen Platz an der Messe.
Daniel Hasler
Im Freigelände zwischen den Hallen 3 und 5 befinden sich Kühe und Kälber von Mutterkuh Schweiz. Heuer sind Tiere der Rassen Aubrac, Limousin, Luing und Simmental zu sehen. Den angrenzenden Platz im Freigelände beansprucht der Schweizerische Yakzucht-Verein.
Die Agrimesse findet noch bis kommenden Sonntag, 1. März, statt. Sie ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet acht Franken, für Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei. Für die Besuchenden stehen die Gratisparkplätze P7, P8 und P9 zur Verfügung. Ein kostenloser Bus-Transfer (P+R) fährt direkt zum Eingang des Messegeländes.