AGCO baut Präsenz in Afrika aus

Die Notwendigkeit für eine weitere Mechanisierung der afrikanischen Landwirtschaft hat AGCO-Vorstandschef Martin Richenhagen unterstrichen. „Afrikas landwirtschaftliche Revolution muss schneller voranschreiten, um die lokale Nahrungsversorgung zu sichern und eine rasant wachsende Weltbevölkerung zu ernähren,” sagte Richenhagen beim 5. AGCO Africa Summit vergangene Woche in Berlin.

Die Notwendigkeit für eine weitere Mechanisierung der afrikanischen Landwirtschaft hat AGCO-Vorstandschef Martin Richenhagen unterstrichen. „Afrikas landwirtschaftliche Revolution muss schneller voranschreiten, um die lokale Nahrungsversorgung zu sichern und eine rasant wachsende Weltbevölkerung zu ernähren,” sagte Richenhagen beim 5. AGCO Africa Summit vergangene Woche in Berlin.

Seinen Angaben zufolge hat AGCO seine Präsenz in Afrika ausgebaut, „indem wir Landwirten und Betrieben umfassende Lösungen anbieten“. Mit seinen Investitionen in die afrikanische Landwirtschaft trage der Konzern dazu bei, eine nachhaltige Nahrungsmittelversorgung zu gewährleisten und Wirtschaftswachstum zu generieren.

77% der Bauern arbeiten ohne Maschinen

Laut Richenhagen gibt es etwa 60 Millionen landwirtschaftliche Betriebe in Afrika. Rund 77% davon gehörten Landwirten, die weitgehend für den eigenen Bedarf wirtschafteten und ihre Arbeit manuell verrichteten. Weitere 19% seien Kleinbauern oder „Schwellen- Bauern“ („emerging Farmers“) mit geringfügig mechanisierten Höfen. Die verbleibenden rund 4% seien mittelgrosse oder grosse kommerzielle Betriebe.

Nach den Worten des Senior Vice President und General Manager bei AGCO für die Region Europa, Afrika und Mittlerer Osten, Rob Smith, braucht Afrikas landwirtschaftliche Revolution geeignete Mechanisierungslösungen zur Bodenbereitung, Ernte, Getreidelagerung und Proteinproduktion, um die Produktivität und Rentabilität von Landwirten zu steigern.

Mechanisierungspaket

Nachhaltigkeit bedeute für AGCO, Produkte gezielt für die Bedingungen in Afrika zu entwickeln, einfache, moderne und zuverlässige Produkte in Afrika herzustellen, die lokale Montage und Fertigung zu erweitern, Landwirte und Händler auf der konzerneigenen Future Farm in Sambia auszubilden sowie erstklassigen Service und Unterstützung vor Ort durch ein umfassendes Vertriebsnetz zu bieten, erläuterte Smith.

Als Teil dieser Strategie habe AGCO das sogenannte „Emerging Farmers- Mechanisierungspaket” entwickelt, das nun unter der Marke Massey Ferguson angeboten werde. Zu einem erschwinglichen Preis ermögliche dieses Paket afrikanischen Landwirten einen Zugang zu modernen Maschinen. Das Paket umfasst laut Smith Massey Ferguson-Traktoren zwischen 55 PS und 85 PS sowie eine komplette Reihe von begleitenden Geräten. Mit dem richtigen Einsatz der Maschinen lasse sich der Ertrag auf Flächen um das Dreifache steigern.

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