Bucher Industries mit Kuhn Group zu deutlichem Umsatzwachstum

Der Schweizer Maschinen- und Fahrzeugbauer Bucher Industries hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 11,7 Prozent auf 2,61 Mrd. Fr. steigern können. Zum positiven Abschluss hat insbesondere die Kuhn Group mit beigetragen.

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Der Schweizer Maschinen- und Fahrzeugbauer Bucher Industries hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 11,7 Prozent auf 2,61 Mrd. Fr. steigern können. Zum positiven Abschluss hat insbesondere die Kuhn Group mit beigetragen.

Positiv entwickelte sich im letzten Jahr für Bucher Industries insbesondere der Absatz mit Landmaschinen, der wichtigsten Sparte von Bucher. Mit der Kuhn Group, einer der weltweit grössten Hersteller von Anbaumaschinen für die Landwirtschaft mit Sitz in Saverne (F), verzeichnete Bucher Industries ein Umsatzwachstum von 19,1 Prozent auf 1,22 Mrd. Franken. Das schreibt Bucher am Donnerstag, 31. Januar, in einer Pressemitteilung zum Jahresabschluss.

Vom Anstieg der Weltmarktpreise profitiert

Vor allem die Hauptmärkte der Kuhn Group hätten sich insgesamt positiv entwickelt, obwohl verschiedene Getreideanbaugebiete, insbesondere im Süden und Westen der USA, an grosser Trockenheit und Ernteausfällen gelitten haben. Vom folgenden starken Anstieg der Weltmarktpreise für Weizen und Mais profitierten die Landwirte vor allem in Westeuropa und Brasilien.

Mit der globalen Aufstellung und der breiten Produktpalette habe die Kuhn Group die guten Bedingungen genutzt und den Umsatz deutlich steigern können. Der Auftragseingang übertraf den hohen Vorjahreswert und der Auftragsbestand sichert einen guten Start in die erste Hälfte des laufenden Jahres.

Zu den anderen Sparten

Der europäische Markt für Kommunalfahrzeuge blieb wegen fortgesetzter Sparprogramme von Städten und Kommunen auf tiefem Niveau. Die Nachfrage nach Maschinen für die Glasbehälterindustrie verharrte bei Bucher auf einem durchschnittlichen Niveau. Das Marktumfeld von Bucher Hydraulics schwächte sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte weiter ab. In diesem Umfeld konnte Bucher Industries den Umsatz um 11.7% steigern. Der Auftragseingang ging wegen einmaliger Grossaufträge im 2011 und dem schwächeren Marktumfeld bei hydraulischen Systemlösungen zurück.

Details im März

Beim Auftragseingang musste Bucher Industries im Jahr 2012 einen  Rückgang von 3,8 Prozent hinnehmen. Der Auftragsbestand lag per Ende  Jahr um 13,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Das Unternehmen  begründet dies mit einmaligen Grossaufträgen im Jahr 2011. Beim Reingewinn prognostiziert Bucher Industries ein Plus im  zweistelligen Prozentbereich. Das detaillierte Jahresergebnis wird  das Unternehmen am 14. März vorlegen.

Analysten: Bucher mit soliden Zahlen

Die Analysten der Credit Suisse sehen ihre Prognosen bei Umsatz und Auftragseingang übertroffen und wertet die Zahlen insgesamt als solide. Das Papier erscheine nicht teuer und biete Aufwärtspotenzial, schreibt die Bank weiter.

Auch laut ZKB erfüllt der Auftragseingang organisch und in Landeswährungen die Erwartungen, der Umsatz liege darüber. Insgesamt seien der solide Umsatz und die positive Gewinnguidance leicht positiv zu werten, schreibt die Bank. Die ZKB werde die Gewinnschätzungen aufgrund des höheren Umsatzes und der in Aussicht gestellten höheren Profitabilität für 2013 leicht erhöhen. Die Aktien werden mit «Marktgewichten» bewertet.

Während Grossaufträge 2012 für einen Umsatzanstieg sorgten, leide nun wie erwartet der Auftragseingang aufgrund des Fehlens solcher Grossaufträge, schreibt Notenstein. Die Präzisierung der Gewinnzahlen sollte von den Investoren positiv aufgenommen werden und die Anleger dürften auf eine leicht höhere Dividendenausschüttung hoffen. sda

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