Claas will 5G

Einen zügigen Ausbau der digitalen Vernetzung in ländlichen Räumen hat der Sprecher der Konzernleitung des Landmaschinenherstellers Claas, Hermann Lohbeck, angemahnt.

Einen zügigen Ausbau der digitalen Vernetzung in ländlichen Räumen hat der Sprecher der Konzernleitung des Landmaschinenherstellers Claas, Hermann Lohbeck, angemahnt.

„Die Landtechnik ist mit ‚Farming 4.0‘ technologisch vorne und will das auch bleiben. Viele ländliche Räume sind jedoch bei der Digitalisierung wegen fehlender Netzabdeckung noch weitgehend abgehängt“, monierte Lohbeck bei einem Besuch von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus im Harsewinkeler Familienunternehmen.

Claas zufolge erzielten die Gesprächsteilnehmer grosse Einigkeit im Hinblick auf das Ziel, jetzt den weiteren Netzausbau in der Fläche so schnell wie möglich voranzutreiben. Der neue 5G-Standard bilde dabei eine wichtige Perspektive, um künftig das autonome Fahren auch für Landmaschinen zu ermöglichen.

Aus Sicht des Landmaschinenherstellers könnte auch ein lokales Roaming - über alle Telekommunikationsanbieter hinweg - die Netzverfügbarkeit deutlich steigern. Lohbeck zeigte Karliczek und Brinkhaus auf, wie Elektronik- und Softwareanwendungen die Effizienz und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft verbesserten. Beispielsweise könne mit Hilfe eines digital vernetzten Stickstoffsensors die Gabe von Düngemitteln hochpräzise an den Nährstoffbedarf der Pflanzen angepasst werden. 

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