Dänen setzen auf Agrartechnikexport

In Dänemark haben die Exportbeschränkungen der Europäischen Union für Ausfuhren auf den russischen Markt ihre Spuren hinterlassen.

In Dänemark haben die Exportbeschränkungen der Europäischen Union für Ausfuhren auf den russischen Markt ihre Spuren hinterlassen.

Im Vorfeld einer Delegationsreise nach Moskau auf die dortige Leitmesse Agrofarm, wies Landwirtschaftsminister Esben Lunde Larsen am vergangene Woche darauf hin, dass sich die jährlichen Ausfuhren der dänischen Land- und Ernährungswirtschaft nach Russland, aufgrund der im Jahr 2014 verhängten Exportsanktionen, auf umgerechnet 1,45 Mrd. Euro (1.7 Mrd. Fr.) halbiert hätten.

Insbesondere für die exportorientierte Fleischindustrie sei dies ein herber Einschnitt gewesen. Nach wie vor sei Russland aber ein wichtiger Handelspartner bei landwirtschaftlichen Maschinen und anderer Agrartechnologie, betonte Larsen. Er rechnet auch weiterhin auf diesem Gebiet mit guten Geschäftsaussichten für die heimischen Landtechnikanbieter, zumal die Regierung in Moskau intensiv an der Ausweitung der eigenen Agrarproduktion arbeite. 

Dänische Landtechnik liefere hier die nötigen Lösungen, so der Minister. Nach Angaben des Kopenhagener Agrarressorts wurde Larsen zur Anbahnung von Geschäftskontakten und weiterer Geschäfte von führenden dänischen Unternehmen aus den Sparten Landtechnik, Stallbau und Genetik begleitet.

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