
Der CEO und Vorstandsvorsitzende von Deere & Company, John C. May, geht davon aus, dass das neue Geschäftsjahr den zyklischen Tiefpunkt markiert und eine belastbare Ausgangsbasis für wieder anziehendes Wachstum schafft.
Daniel Hasler
Nach einem herausfordernden Geschäftsjahr 2025 verzeichnet der US-amerikanische Landtechnikkonzern Deere & Company wieder steigende Umsätze. Wie das Unternehmen am 19. Februar mitteilte, summierten sich die Erlöse im ersten Quartal 2026 auf 9,61 Mrd. $. Das entspricht – bei einem angenommenen Wechselkurs von rund 0.78 CHF je US-Dollar – etwa 7,44 Mrd. Franken.
Wachstum erwartet
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergibt sich damit ein Plus von 13 %.Allerdings fiel der Nettogewinn geringer aus als in der Vergleichsperiode. Mit 656 Mio. $ (rund 508 Mio. Franken) wurde der Vorjahreswert um 25 % unterschritten.
Für 2026 gibt sich das Management optimistisch. Der CEO und Vorstandsvorsitzende von Deere & Company, John C. May, geht davon aus, dass das neue Geschäftsjahr den zyklischen Tiefpunkt markiert und eine belastbare Ausgangsbasis für wieder anziehendes Wachstum schafft. Zwar steht die globale Präzisionslandtechnik – insbesondere im Bereich Grossmaschinen – weiterhin vor Herausforderungen. Im Segment der kompakten Landmaschinen ist jedoch eine spürbare Erholung der Nachfrage zu beobachten.
Höhere Gewinnerwartung
May zeigt sich inzwischen etwas optimistischer hinsichtlich des Nettogewinns im Gesamtjahr 2026. Er erwartet diesen nun in einer Spanne zwischen 4,5 und 5,0 Mrd. $. Das entspricht rund 3,48 bis 3,87 Mrd. Franken. Zuvor war ein Wert zwischen 4,00 und 4,75 Mrd. $ (etwa 3,10 bis 3,68 Mrd. Franken) prognostiziert worden.
Im Geschäftsjahr 2025 hatte das Unternehmen einen deutlichen finanziellen Rückschlag hinnehmen müssen: Der Nettogewinn war im Vorjahresvergleich um 29 % auf 5,03 Mrd. $ (rund 3,89 Mrd. Franken) eingebrochen.