Erntehelfer mit 25 PS

Die halbautomatische Kartoffel-Pflanzmaschine war ein Anbaugerät aus den Anfangsjahren des Unimog. Die Spurbreite des Unimog war auf die Kartoffelreihen ausgelegt

1270 mm betrug sie und so passten zwei Kartoffelreihen genau zwischen die Räder. Nach der Landwirtschaft eroberte der Unimog bald auch andere Branchen, beispielsweise wurde er im Winter mit Schneepflug eingesetzt.

Die Hauptidee des Unimog als Nachkriegsfahrzeug war es: ein Fahrzeug anzubieten, das sowohl Feldarbeit (dank Anpassung geeigneter Werkzeuge) als auch Transport von Ausrüstung oder Ernte (z. B. Kartoffeln) ermöglicht.

Bei dem Motor handelte es sich um den für den Mercedes-Benz Pkw 170 D entwickelten Dieselmotor OM 636 mit 1,7 Liter Hubraum. Die Leistung wurde für den Unimog von 38 PS auf 25 PS gedrosselt. Dieser erfolgreiche Motor, der erste Diesel-Pkw-Motor nach dem Krieg, wurde bis zum Jahr 1963 serienmässig in Pkw und im Unimog verbaut. 

Der Ingenieur Hans Zabel vermerkte auf einer Zeichnung den Namen «Universal-Motor-Gerät», der zu «Unimog» zusammengezogen wurde. Offiziell erhielt das Fahrzeug den Namen am 20. November 1946. Seit 1950 ist Unimog eine eingetragene Wortmarke der Daimler AG. Der unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg konzipierte Unimog war ursprünglich als rein landwirtschaftliches Fahrzeug gedacht.

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