
2025 wurden mehr Traktoren zugelassen als im Vorjahr.
KI erstellt
In der Schweiz sind im Jahr 2025 insgesamt 1624 Traktoren neu zugelassen worden. Das sind 48 Einheiten mehr als 2024, was einem Plus von 3,0 Prozent entspricht.
John Deere lässt Federn
An das Jahr 2023 mit 1854 Neuzulassungen reicht das Ergebnis zwar nicht heran, der Markt zeigt nach dem Rückgang im Vorjahr aber wieder eine leichte Erholung. Marktführer bleibt klar Fendt. Die Marke kommt 2025 auf 362 Neuzulassungen und liegt damit praktisch auf Vorjahresniveau (−1).
Daraus resultiert ein Marktanteil von 22,3 Prozent. Auf Platz zwei folgt John Deere mit 243 Neuzulassungen. Gegenüber 2024 entspricht das einem Rückgang von 19 Einheiten, der Marktanteil beträgt 15,0 Prozent. Den dritten Rang verteidigt Deutz-Fahr mit 199 Neuzulassungen. Die Marke konnte um 9 Einheiten zulegen und erreicht damit einen Marktanteil von 12,3 Prozent. New Holland folgt wie im Vorjahr auf Platz vier mit 160 Neuzulassungen (-4) und einem Marktanteil von 9,9 Prozent.
Starkes Wachstum bei einer Marke
Die grösste absolute Steigerung verzeichnete 2025 Massey Ferguson. Die Marke legte um 31 Einheiten zu und kommt neu auf 149 Neuzulassungen. Trotz des deutlichen Wachstums bleibt Massey Ferguson auf Platz fünf, erreicht aber einen Marktanteil von 9,2 Prozent.
Unverändert auf Rang sechs liegt Claas mit 103 Neuzulassungen (+3) und einem Marktanteil von 6,3 Prozent. Einen Rang nach vorne gearbeitet hat sich Lindner: Mit 87 Neuzulassungen (+16) und 5,4 Prozent Marktanteil belegt die Marke neu Platz sieben.
Steyr aus dem Tief von letztem Jahr
Ein Minus musste Valtra hinnehmen. Mit 75 Neuzulassungen liegt die Marke 19 Einheiten unter dem Vorjahr und erreicht einen Marktanteil von 4,6 Prozent. Positiv fällt die Bilanz bei Hürlimann aus: Die Marke steigert sich um 8 Einheiten auf 49 Neuzulassungen und kommt damit auf 3,0 Prozent Marktanteil. Besonders stark ist das Wachstum bei Steyr: Mit einem Plus von 19 Traktoren erreicht die Marke 46 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 2,8 Prozent.

Fendt bleibt der unangefochtene Leader.
Schweizer Bauer
Rückläufig entwickelten sich die Zahlen bei Case IH, die mit 36 Neuzulassungen um 9 Einheiten unter dem Vorjahr liegen. Zulegen konnten Same mit 32 Zulassungen (+7) sowie Kubota mit 28 Einheiten (+5).
Eine Beispielrechnung zum Schluss: Dividiert man abgerundet 45’000 Betriebe durch 1800 neue Traktoren, so zeigt sich rechnerisch, dass die Traktoren in der Schweiz statistisch gesehen erst nach 25 Jahren ersetzt werden.