
Fendt will in Argentinien Traktoren, eine selbstfahrende Feldspritze und einen Mähdrescher sowie Kundendienst anbieten.
zvg
Fendt steigt in den argentinischen Markt ein und baut damit seine Präsenz in Südamerika aus. Das hat der Landmaschinenhersteller aus Marktoberdorf (D) mitgeteilt. Demnach entstehen derzeit drei neue Vertriebsstandorte in der Region um Buenos Aires. Das ist Teil der Expansionsstrategie des Unternehmens in Südamerika. Bisher verfügt Fendt über 36 Standorte in Brasilien und zwei in Paraguay.
In Marktoberdorf (D) wird Argentinien als «Schlüsselmarkt» für die Wachstumsstrategie gesehen. Das Land zähle zu den weltweit führenden Landwirtschaftsnationen. Zudem falle der Markteinstieg in eine Zeit wirtschaftlicher Erholung und zunehmender Öffnung des Agrarsektors in Argentinien. Es herrsche aktuell ein günstiges Umfeld für Investitionen in Landtechnik.
Das Marktforschungsunternehmen Mordor Intelligence geht Unternehmensangaben zufolge davon aus, dass der Markt bis 2030 ein Volumen von umgerechnet 1,86 Milliarden Franken (2,0 Milliarden Euro) erreichen wird. Fendt will in Argentinien Traktoren, eine selbstfahrende Feldspritze und einen Mähdrescher sowie Kundendienst anbieten.