
Im Bereich Landmaschinentechnik sind Kreativität und vernetztes Denken gefragt.
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Vom 31. März bis 1. April 2026 finden in Aarberg BE die Berufsmeisterschaften der Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätemechaniker statt. Für die SwissSkills Championships haben sich aus der ganzen Schweiz 14 Landmaschinen- und 6 Baumaschinenmechaniker qualifiziert. Die Berufstalente müssen sich an zwei Tagen verschiedenen Aufgaben stellen. Wie die Organisatoren mitteilen, ist dabei neben dem Fachwissen auch die mentale Stärke gefragt.
Während zwei Wettkampftagen stellen sich die Berufstalente im Bildungszentrum Aarberg BE verschiedenen praktischen Aufgaben. An vier Posten müssen sie ihr Können in den Bereichen mechanische Antriebe, Motoren, Elektrik und Hydraulik beweisen. Die Arbeiten sind anspruchsvoll und müssen unter Zeitdruck sowie unter den kritischen Blicken von Experten gelöst werden. Auch im Bereich Landmaschinentechnik sind dabei Kreativität und vernetztes Denken gefragt.
Drei Berufe mit Fokus Technik
Die Baumaschinenmechaniker konzentrieren sich auf Gabelstapler, Hightech-Bagger bis zu komplexen Tunnelbohrsystemen mit Lasersteuerung. Die Landmaschinenmechaniker dagegen warten und reparieren die technisch immer komplexer werdenden landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte.

Neben dem Fachwissen zählt auch die mentale Stärke.
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Die Motorgerätemechaniker sind wiederum für Maschinen und Geräte zuständig, die hauptsächlich in der Gartenpflege und der Forstwirtschaft sowie im Obst- und Rebbau eingesetzt werden. Auch die Robotermähtechnik gehört zu diesem interessanten Beruf.
Das sind die 14 teilnehmenden Landmaschinenmechaniker:
Kilian Blaser aus Cordast FR von Andrey Landmaschinen AG in Düdingen FR. Loïc Ganière aus Belmont VD von Moret machines agricoles SA in Savigny VD. Julian Helfenstein aus Gunzwil LU von Burkart Landmaschinen GmbH in Rain LU. Manuel Huber aus Boswil AG von Bucher Agrotechnik AG in Merenschwand AG. Nils Kurmann aus Ruswil LU von Bächtold Landtechnik AG in Menznau LU. Jan Kuster aus Hasliberg BE von Vogler GmbH in Sachseln OW. Damian Leuenberger aus Melchnau BE von Schär Landtechnik AG in Bleienbach BE. Thierry Müller aus Schmitten FR von E.Wyttenbach AG in Neunegg BE. Andreas Fritz Ruch aus Lützelflüh-Goldbach BE von Jordi Land- und Kommunaltechik AG in Bigenthal BE. Dario Steffen aus Rüegsbach BE von Gerber Utzigen AG in Utzigen BE. Remo Stutz aus Tuttwil TG von Brunner Spezialwerkstatt AG in Schwarzenbach SG. Micha Trachsel aus Gutenburg BE von Herrmann und Zulliger AG in Leimiswil BE. Vincent Vallotton aus Belmont VD von Robert Aebi Landtechnik AG in Chavornay VD. Leandro Weber aus Unterwasser SG von Gebr. Huser AG in Wildhaus SG.
Ausbildungsgutscheine als Preis
Der Wettbewerb endet am Abend des zweiten Wettkampftages mit einer Schlussfeier und der Rangverkündigung. Die drei besten Teilnehmenden werden mit Gold, Silber beziehungsweise Bronze ausgezeichnet. Zusätzlich erhalten sie einen Ausbildungsgutschein. Mit diesem können die jungen Fachkräfte beim Fachverband Agrotec Suisse eine Weiterbildung zum Diagnosetechniker mit eidgenössischem Fachausweis absolvieren.
Darauf aufbauend haben sie die Möglichkeit, den Lehrgang zum Meister mit eidgenössischem Diplom zu besuchen, wie der Fachverband Agrotec Suisse schreibt. Alternativ steht den erfolgreichen Absolventen auch ein Studium an einer Fachhochschule offen.