
David Frink hat Krone verlassen.
Krone
Frinks Aufgaben wurden zunächst auf das restliche Vorstandsteam und den Aufsichtsratsvorsitzenden, Bernard Krone, verteilt. Grund für die Trennung «im gegenseitigen Einvernehmen» sind unterschiedliche Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung des Unternehmens.
Der Hersteller von Landmaschinen und Nutzfahrzeugtechnik will gemäss eingenen Angaben seine Organisation verschlanken und die operative Führung neu strukturieren. Die Neuausrichtung erfordere grundlegende Veränderungen in der operativen Führungsstruktur, teilt das Untenehmen mit.
Frink war seit 2018 als Finanzvorstand für Krone tätig und ist 2020 als CEO an die Vorstandsspitze aufgestiegen. Er habe die Entwicklung der Krone-Gruppe in den vergangenen Jahren massgeblich geprägt und wichtige Impulse für die strategische Ausrichtung des Familienunternehmens gesetzt. «Unter seiner Führung wurden insbesondere im Bereich der Landtechnik wesentliche Weichenstellungen vorgenommen», schreibt das Unternehmen.
Die Krone Gruppe verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang. Zu schaffen machte die Zurückhaltung der Landwirtschaftsbetriebe bei Neuinvestitionen. Der Umsatz der weltweit tätigen Gruppe sank im Geschäftsjahr 2024/2025 im Vergleich zum Vorjahr um 100 Millionen Euro auf 2,26 Milliarden Euro (2,04 Mrd. Fr.). Der Gewinn sank um 60 Prozent auf noch 31,3 Millionen Euro (28,3 Mio. Fr.).