Landtechnik: Gewinnrückgang setzt sich fort

CNH Industrial verzeichnet im zweiten Quartal erneut rückläufige Zahlen. Die Ursachen liegen in der schwächelnden Nachfrage und dem Abbau von Lagerbeständen im Agrarsektor.

AgE |

Der italienisch-amerikanische Land- und Baumaschinenkonzern CNH Industrial hat auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres noch kein ruhigeres Fahrwasser erreichen können. Wie das Unternehmen mitteilte, lag der konsolidierte Umsatz in der Agrarsparte in den drei Monaten bis zum 30. Juni bei 2,81 Mrd. Euro (2,89 Mrd. Franken) und damit um 17 % unter dem Vorjahreswert.

Der Nettogewinn sank im Quartalsvergleich um 48 % auf 228 Mio. Euro (234 Mio. Franken). Im Mai hatte der Konzern kräftige Abstriche bei Umsatz und Gewinn im ersten Quartal gemeldet.

Schwache Nachfrage und Lagerabbau belasten

Der Konzern führte den Umsatzrückgang zuletzt in erster Linie auf ein geringeres Liefervolumen aufgrund der gesunkenen Nachfrage in der Branche und den Lagerabbau bei den Händlern zurück.

Der CNH-Vorstandsvorsitzende Gerrit Marx räumte in einer Stellungnahme ein, dass das Unternehmen im zweiten Quartal «mit schwierigen Marktbedingungen» konfrontiert gewesen sei. Dies habe jedoch effektiv und im Einklang mit den Unternehmenszielen gemeistert werden können. Marx versicherte, dass sich CNH auf die strategischen Prioritäten konzentrieren werde, die beim Investorentag vorgestellt worden seien, um operative Verbesserungen und Investitionen voranzutreiben.

Strategische Ziele bis 2030 gesetzt

Auf dem Investorentag Anfang Mai hatte CNH für seine Agrarsparte festgelegt, bis 2030 eine mittlere bereinigte Marge beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) von 16 bis 17 % anzustreben. Erfolgen soll dies laut Unternehmensangaben durch eine Kombination aus Margenerweiterung durch kommerzielle Wachstumsinitiativen.

Weiter hat sich CNH verpflichtet, bis 2030 operative und qualitative Kostenverbesserungen in Höhe von 476 Mio. Euro (445 Mio. Franken) zu erzielen, um diese Margenausweitung zu unterstützen.

Kommentare (1)

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  • henä | 06.08.2025
    Über Umsatzrückgang jammern und gleichzeitig Maschinenpreise massiv erhöhen...
    CNH ist nicht Fendt, wo der Preis zweitrangig ist.
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