
CattleEye kombiniert eine 2D-Kamera mit einer speziellen Software, die das Bewegungsmuster und die Körperdaten der Kühe analysiert.
CattleEye
Der deutsche Technikkonzern GEA erweitert die digitalen Aktivitäten in der Milchproduktion. Er hat laut eigenen Angaben ein neues Software-Entwicklungszentrum im nordirischen Belfast eröffnet. Im Fokus der dortigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten steht die Herdenmanagement-Lösung «Cattle Eye».
-> GEA kauft KI-Unternehmen im Bereich Klauengesundheit
Das Tool auf Basis künstlicher Intelligenz soll frühzeitig Lahmheiten bei Kühen erkennen und wichtige Daten zur Bewertung des Body-Condition-Scores liefern. Es wird auch in der Schweiz genutzt. Das neue Entwicklungszentrum sei ein wichtiger Schritt, um «Cattle Eye» vollständig in die firmeneigenen Herdenmanagementsysteme zu integrieren und weitere digitale Lösungen für landwirtschaftliche Betriebe anzubieten, so der Konzern.
Landwirte können demnach künftig Funktionen erwarten, die zusätzliche Investitionen in Stalltechnik und die Zahl der Tierbehandlungen reduzieren. Ein weiteres Ziel von GEA ist es, die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit der App «GEA Dairynet» zu verbessern.