Traditionell im Herbst lädt die Pöttinger AG zur Herbstmesse. Neben Neuheiten gab es auch Ladewagen vor früher zu sehen.
Bei der Pöttinger AG geht es diesen Herbst Schlag auf Schlag. Nachdem die Schweizer Vertriebsorganisation des österreichischen Herstellers vor drei Wochen das zehnjährige Bestehen feierte, stand am Wochenende in Birmenstorf die traditionelle Herbstmesse auf dem Programm. Die Besucher konnten sich auch dieses Jahr wieder über etliche Neuheiten informieren.
Schwader Top 612C
Gezeigt wurde etwa der neue Doppelschwader mit Mittenablage des Typs 612C. «Hier hat Pöttinger den Fokus auf optimale Wendigkeit mit gleichzeitger boden- und futterschonender Technik gelegt», sagte Geschäftsführer Hanspeter Hitz. Mit einem Kreiseldurchmesser von 2,80 m und einem Kurvenbahndurchmesser von 600 mm ist der 612 C das Einstiegsmodell in der Top-Doppelschwader-Baureihe.
Bei den grösseren Modellen 702C und 762C gibt es einen Kurvenbahndurchmesser von 420 mm und einen Zinkenarmlagerabstand von 600 mm. «Das sorgt für ein gleichmässiges Ein- und Aussteuern sowie gibt den Zinkearmträgern eine grosse Stabilität.» Während beim Top 612C ein starres Fahrwerk serienmässig ist (optional gibt es eine Nachlauflenkung) sind die Fahrwerke beim 702C und beim 762C mit einer Achsschenkellenkung ausgestattet. Die folgt exakt der Traktorspur. Optional gibt es das Multitastrad, das in unmittelbarer Nähe zu den Kreiselzinken fährt und damit die Zinken optimal über das Gelände führt und so für Bodenschonung sorgt.
Von 1963 bis 2013
Gezeigt wurden in Birmenstorf auch die neuen Heckmähwerke Novacat 262 und 302 oder die neuen Hit-Zetter. Vor Ort war auch die Firma Althaus, Ersigen BE, mit der Ackerbautechnik von Pöttinger.
Vor 50 Jahren stieg das Grieskirchener Familienunternehmen Pöttinger, das in den letzten zehn Jahren den Umsatz auf 303 Millionen Euro verdreifacht hat, in die Produktion von Ladewagen ein. Die Pöttinger Schweiz AG nutzte die Gelegenheit an der Herbstmesse einen Querschnitt aus 50 Jahren Ladewagen-Technik von Pöttinger zu zeigen.
Zu sehen waren etwa der Erntewagen I (Bauzeit 1976 bis 1983), der Top 2 (76 bis 83) und der Boss, von dem von 1986 bis 2005 rund 15'000 Einheiten produziert worden sind. Als Prunkstück entpuppte sich der Kadett, den Pöttinger von 1963 bis 1968 baute und von dem rund 7500 Stück verkauft worden sind.