Der Arbeitgeberverband für die Metallbau-, Landtechnik- und Hufschmiedebetriebe investiert 10 Millionen Franken in die Erweiterung seines nationalen Bildungszentrums in Aarberg. Kürzlich erfolgte der Spatenstich.
Mit dem Ausbau des nationalen Bildungszentrums in Aarberg BE will der Arbeigeberverband AM Suisse (früher Schweizerische Metall-Union SMU) die Ausbildung der Landmaschinenmechaniker, Hufschmiede und Metallbauer sicherstellen. «Der AM Suisse ist bestrebt eine praxisorientierte Aus- und Weiterbildung in einer modernen Infrastruktur anzubieten», sagte Paul Andrist, Leiter des Bildungszentrums, beim Spatenstich, der von AM Suisse-Zentralpräsident Hans Kunz durchgeführt worden ist.
Neue Schmide, neuer Motorenprüfstand
Das Ausbauprojekt umfasst ein dreigeschossiges Hauptgebäude mit Lagerräumen, Schweisserei sowie Theorie und Büroräume. In einem neuen Nebengebäude werden die zwei Schulungseinheiten mit den grössten Lärmemissionen in zeitgemässer und praxisorientierter Infrastruktur untergebracht.
Dazu gehört ein neuer Motorenprüfstand für über 900'000 Franken als Ersatz für jenen im heutigen Hauptgebäude und eine neue Schmiede für über 800'000 Franken als Ersatz für die heutige Schmiede am Aareweg 19. Insgesamt sind die Baukosten auf 9’896’200 Franken veranschlagt.
Neu auch Metallbauer in Aarberg
AM Suisse betreibt das Ausbildungszentrum in Aarberg seit 48 Jahren erfolgreich für die Branchen Hufschmiede und Landtechnik. Nachdem der AM Suisse Fachverband Metaltec die Weiterbildung zu einer seiner Kernkompetenzen deklariert hatte, beschloss er ebenfalls eine Angliederung an das bestehen Zentrum in Aarberg, um die entsprechenden Synergien zu nutzen. Die in der Lehre hervorragend ausgebildeten Berufsfachleute sollen so in der Weiterbildung ihr technisches Wissen verfeinern und ergänzen können.
Aus SMU wird AM Suisse
http://preview.schweizerbauer.ch/landtechnik/firmen--personen/aus-smu-wird-am-suisse-29337.html