Neue Traktoren sind auch im neuen Jahr gefragt. Die Zulassungen bis März stiegen um 5,5 Prozent auf 591 Traktoren.
Von Januar bis März 2016 wurden in der Schweiz laut Schweizerischem Landmaschinen-Verband SLV 591 neue Traktoren in Verkehr gesetzt. Das sind 5,5% oder 31 Traktoren mehr als in der gleichen Zeitperiode des letzten Jahres, als 560 Traktoren bei den Verkehrsämtern registriert worden sind.
Auch im Vergleich zu den beiden Jahren zuvor steht das 1. Quartal 2016 anzahlmässig höher da. 2014 wurden in dieser Zeit 546 Traktoren und im Jahr 2013 insgesamt 502 Traktoren gemeldet. Damals galt allerdings noch der Euro-Mindestkurs von Fr. 1.20, und die Traktoren waren in diesen Jahren bis zu 20% teurer. Das absolute Rekordjahr in den letzten 10 Jahren im 1.Quartal wurde im Jahr 2012 mit 728 Neuzulassungen verzeichnet. Der Grund dafür war die damalige Eurokrise und die damit verbundenen attraktiven Preise auf neue Traktoren, aber auch die Umstellung auf die neuen Abgasnormen.
Doch zurück zu 2016. Die Traktormarke Fendt bleibt weiterhin an der Spitze der Schweizer Traktoren-Zulassungsstatistik, und zwar mit grossem Vorsprung. Mit 126 neu immatrikulierten Traktoren beträgt der Marktanteil von Fendt 21,3%. Auf Rang 2 liegt Deutz-Fahr mit 70 Traktoren (11,8% Marktanteil), gefolgt von New Holland mit 64 Traktoren (10,8%). Die Marke John Deere ist mit 48 Neuzulassungen bis März nur schleppend ins neue Jahr gestartet. Am meisten zulegen konnte Steyr mit 25 auf 46Traktoren.
Einen Anstieg der Zulassungen gab es von Januar bis März auch bei den Zweiachsmähern mit einem Plus von 23 Einheiten oder rund 40 Prozent auf 78 Maschinen. Stabil blieben die Immatrikulationen bei den Transportern mit 36 neu in Verkehr gesetzten Fahrzeugen.