Pöttinger verzeichnet Umsatzrekord

Der österreichische Landmaschinenhersteller Pöttinger hat im Geschäftsjahr 2020/21 trotz der nach eigenen Angaben «enormen Herausforderungen durch die Pandemie» den höchsten Umsatz in seiner 150-jährigen Firmengeschichte erwirtschaftet.

Wie das Unternehmen in Grieskirchen (Ö) mitteilte, belief sich der Erlös auf 405 Mio. Euro (440 Mio. Franken); das waren 11 % mehr als 2019/20. Allerdings ist die Exportquote um 2 Prozentpunkte auf 88 % gesunken.

Viel Umsatz in der Schweiz

Dem Unternehmen zufolge wurden im Berichtsjahr insgesamt fast 60 % des Gesamtumsatzes in Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, der Schweiz und Grossbritannien erzielt.

Die umsatzmässig wichtigsten Auslandsmärkte waren Deutschland und Frankreich mit Erlösanteilen von 18 % und 15 %. Für beide Länder wurden zuletzt Umsatzsteigerungen verzeichnet. Laut Pöttinger entwickelten sich auch die Umsätze in Übersee positiv.

Zuwachs in Kanada und Australien

Für die Spitzenreiter Kanada und Australien weist das Unternehmen für 2020/21 gegenüber dem Vorjahr Erlöszuwächse von 48 % beziehungsweise 33 % aus. Aufwärts gegangen sei es auch mit den Umsätzen in Grossbritannien, Ungarn, Norwegen und im Baltikum.

Für Russland registrierte der Hersteller sogar ein Erlösplus von 151 %. Begründet wird der Erfolg in diesen Ländern unter anderem mit dem erweiterten Produktprogramm.

Grünlandgeräte an der Spitze

Laut Geschäftsbericht 2020/21 waren Grünlandgeräte mit einem Anteil von 69 % am Maschinenerlös die Hauptumsatzträger für Pöttinger. Auf Geräte zur Bodenbearbeitung und Sätechnik sei ein Erlösanteil von insgesamt 31 % entfallen. Beide Geschäftsfelder hätten sich «konstant positiv» entwickelt, so das Unternehmen.

Ausserdem sei der Umsatz von Original-Ersatzteilen im Vorjahresvergleich um etwa 8 % gestiegen. Der Sprecher der Pöttinger-Geschäftsführung, Gregor Dietachmayr, bezeichnete das Geschäftsjahr 2020/2021 als «schwierig», zeigte sich aber für die weitere Entwicklung optimistisch. «Als Innovationsschmiede mit einem starken Team an hochmotivierten Mitarbeitern, einem sehr gut ausgebauten Vertriebspartnernetz und mit Blick in die Zukunft und auf die Bedürfnisse des Marktes wie Digitalisierung und Sensorik sind wir bestens gerüstet für die kommenden Herausforderungen», betonte Dietachmayr.

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