Rapid senkt Verlust

Der Schweizer Landtechnikhersteller blickt auf ein herausforderndes Jahr zurück. Die eingeleiteten Massnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung zeigen Wirkung.

Das herausfordernde Marktumfeld im vergangenen Jahr wirkte sich auf das Geschäftsjahr aus. «Die anhaltend schwache Nachfrage in der Land- und Kommunaltechnik sowie ein massiver Preisdruck im Bereich Contract Manufacturing führten dazu, dass die gesetzten Umsatzziele nicht erreicht wurden», schreibt die Rapid Gruppe in einer Mitteilung.

Standortschliessung

Der Nettoumsatz erhöhte sich leicht um 200'000 Franken auf 50,5 Mio. Franken. Eine deutliche Verbesserung gab es beim Betriebsergebnis. Dieses verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Mio. Fr. auf -2,7 Mio. Fr. Eine zusätzliche Korrektur auf den Lagerbeständen von -1,8 Mio. Fr. ist im Betriebsergebnis bereits enthalten. «Bereinigt um diese ausserordentliche Lagerwertberichtigung zeigt sich eine markante operative Verbesserung gegenüber dem Vorjahr», schreibt das Unternehmen. Es resultierte ein Jahresverlust von 3,4 Mio. Fr., das sind 1,2 Mio. Fr. weniger als im Vorjahr. Auf eine Ausschüttung einer Dividende wird verzichtet.

Rapid gibt sich zuversichtlich: «Diese Entwicklung bestätigt die Wirksamkeit der eingeleiteten Massnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung, die im laufenden Jahr ihre volle Wirkung entfalten werden.» So wird die Fertigung sämtlicher Mähraupen-Modelle bei der deutschen Rapid Technic GmbH gebündelt. Und der Standort in Rumänien wurde im Herbst aufgegeben. Die Immobilie ist zum Verkauf ausgeschrieben.

Grossauftrag und tiefer Auftragsbestand

Im Bereich Landtechnik wurde 2025 die Bereinigung der Kanäle in Deutschland vorangetrieben, während in Österreich durch eine Konsolidierung Synergien und ein engmaschigeres Netz entstanden sind. Als operativen Lichtblick erwähnt Rapid einen Grossauftrag über mehrere Dutzend Mähraupen für einen führenden Betreiber von Verkehrsinfrastruktur in Deutschland.

Dem Geschäftsbereich Contract Manufacturing machten der hohe Preisdruck, die Kaufzurückhaltung sowie kurzfristige Stornierungen seitens der Kunden zu schaffen. «Dies führte dazu, dass der Auftragsbestand per Ende Jahr auf ein sehr tiefes Niveau sank», schreibt Rapid.

Für das laufende Jahr erwartet Rapid in der Land- und Kommunaltechnik eine moderate Markterholung. Im Bereich Contract Manufacturing bleibt die Lage angespannt. Dank eines Neukundenprojekts gibt es erste Anzeichen einer Verbesserung.

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