Stromspeicher gewinnen an Bedeutung

Stromspeicher in der Landwirtschaft werden in Zukunft eine zunehmend grössere Rolle spielen.

Stromspeicher in der Landwirtschaft werden in Zukunft eine zunehmend grössere Rolle spielen.

Davon geht der Projektleiter der Fachmesse Energy Decentral, Marcus Vagt von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), aus. Die Fachleute bei der DLG hätten den Eindruck, dass derzeit viele Landwirte das Thema Stromspeicher auf dem Schirm hätten, erklärte Vagt mit Blick auf die Leitmesse für dezentrale und erneuerbare Energieversorgung in der Landwirtschaft, die vom 17. bis 20. November in Hannover stattfindet.

Dies betreffe die Nutzung als Lösung für Photovoltaik, deren Förderung in den kommenden Jahren auslaufe, oder aber für die Eigenstromnutzung aus erneuerbaren Energieanlagen beziehungsweise als Notstromversorgung. Es müsse aber klar sein, dass man sich bei den landwirtschaftlichen Stromspeichern im Bereich der Gewerbeanwendungen bewege, gab Vagt zu bedenken.

Die Gruppe der Heimspeicher sei in einem modernen Landwirtschaftsbetrieb dagegen eher für die Versorgung des Wohnhauses interessant. Der Projektleiter hob hervor, dass Landwirte mit ihren CO2-Emissionen genauso unter Beobachtung stünden wie alle Unternehmen. Ein landwirtschaftlicher Betrieb, der mit Photovoltaik und Stromspeicher seinen Strombezug aus dem Netz senke, habe eine bessere CO2-Bilanz als ein Betrieb, der mit Graustrom - also Energie aus unbekannter Herkunft arbeite.

Das sei für alle Betriebe mit Publikum ein echter Imagegewinn, neben einer grösseren Autarkie und monetären Vorteilen. Vagt geht davon aus, dass sich der Strombezug mit Stromspeicher und Photovoltaik auf rund 25 % der ursprünglichen Menge reduzieren lässt. Da gehe es bei landwirtschaftlichen Betrieben um Summen im fünfstelligen Bereich. Die Herausforderung für Landwirtschaftsbetriebe sei es, den richtigen Stromspeicher zu finden. 

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