
Von Januar bis Juni 2026 wurden laut den aktuellen Statistikzahlen des Schweizerischen Landmaschinen-Verbandes SLV 901 Traktoren neu in Verkehr gesetzt.
KI erstellt
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 901 Zugfahrzeuge zugelassen, das sind drei Einheiten (+0,3 %) mehr als im Vorjahr.
Fendt legt deutlich zu
Der klare Marktführer ist Fendt. Der Hersteller aus Marktoberdorf im Allgäu hat 230 Traktoren verkauft, 21 Stück oder zehn Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Kein anderer Hersteller konnte stückmässig stärker zulegen. Den Abstand zu Verfolger John Deere konnten die Süddeutschen ausbauen. Insgesamt verfügt der Hersteller über einen Marktanteil von 25,5 Prozent. Er konnte diesen um rund 2,2 Prozentpunkte gegenüber 2025 erhöhen.
John Deere hat in den ersten Monaten des laufenden Jahres 140 Traktoren verkauft, das sind 14 Stück oder 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Die US-Amerikaner verfügen nun über einen Marktanteil von 15,5 Prozent, 2,7 Prozentpunkte mehr als in der Vorjahresperiode. Zudem gelang es John Deere, den Abstand auf Deutz-Fahr deutlich zu vergrössern. Die Differenz beträgt nun 20 Einheiten mehr als im Vorjahr.
MF bricht ein
Deutz-Fahr hat im Vergleich mit 110 Stück leicht weniger Traktoren verkauft. Das Minus beträgt 4 Einheiten oder -3,5 Prozent. Der Marktanteil des Herstellers aus Lauingen in Bayern liegt noch bei 12,2 Prozent (2025: 12,7 %). Die drei «Grossen» des Schweizer Traktorenmarkts verfügen insgesamt über einen Marktanteil von 53,2 Prozent.

Schweizer Bauer
Rang 4 geht an New Holland mit 82 verkauften Traktoren. Trotz eines Verkaufsrückgangs von 8 Traktoren oder -8,9 Prozent gelang es der Marke mit Sitz in Italien, einen Rang gutzumachen. New Holland überholte Massey Ferguson. Der Hersteller erlitt im ersten Halbjahr 2026 einen regelrechten Einbruch. Insgesamt wurden noch 60 Traktoren dieser Marke abgesetzt, das sind 32 Stück oder knapp 35 Prozent weniger als im Vorjahr.
Valtra legt kräftig zu
Auf Rang 6 und 7 folgen wie im Vorjahr Claas (58) und Lindner (57). Die Deutschen und die Österreicher legten um jeweils 2 Einheiten zu und sind Massey Ferguson dicht auf den Fersen. Zu den grossen Gewinnern des ersten Halbjahrs 2026 gehört Valtra. Die finnische Marke erhöhte die Verkäufe um 16 Stück auf 51 Traktoren. Das sind 16 Einheiten oder 45,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Auch der Schweizer Hersteller Rigitrac legte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zu. Die Innerschweizer verkauften hierzulande 7 Traktoren, das sind 2 mehr als im Vorjahr.
Welche Marken gehören zu welchem Konzern
Die drei grossen, weltweiten Hauptmarken für Traktoren im AGCO-Konzern sind Fendt, Massey Ferguson und Valtra. In der Schweiz setzten sie im ersten Halbjahr 341 Traktoren (2025: 336) ab. Der Marktanteil liegt bei 37,9 Prozent (2025: 37,4 %).
Die SAME Deutz-Fahr-Gruppe (SDF-Gruppe) vertreibt in der Schweiz die drei Traktorenmarken Deutz-Fahr, Hürlimann und Same. Im ersten Halbjahr verkaufte die Gruppe 153 Stück, der Marktanteil liegt bei 17 Prozent.
CNH Industrial gehört ebenfalls zu den weltgrössten Herstellern von Land- und Baumaschinen. Im Bereich der Traktoren vertreibt und betreut der Konzern in der Schweiz die Marken New Holland, Case IH und Steyr. Im ersten Halbjahr 2026 setzte der Konzern 118 Traktoren ab, der Marktanteil liegt bei 13,1 Prozent.
Argo Tractors vertreibt in der Schweiz die Marken Landini und McCormick. In den ersten sechs Monaten hat die Gruppe 22 Traktoren abgesetzt. Der Marktanteil liegt bei 2,4 Prozent.