
Donald John Trump ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei. Er war von 2017 bis 2021 der 45. und ist seit dem 20. Januar 2025 der 47. Präsident der Vereinigten Staaten.
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Hintergrund sind die sogenannten Sonderstrafzölle nach Section 232, die die US-Regierung auf Importe von Stahl, Aluminium und Kupfer sowie auf daraus hergestellte Folgeprodukte erhebt. Dazu werden auch Landtechnikprodukte gezählt. Die Massnahmen werden mit dem Schutz der nationalen Sicherheit begründet.
Laut einer am 1. Juni veröffentlichten Mitteilung des Weissen Hauses soll die Zollsenkung dazu dienen, diesen vermeintlichen Bedrohungen «wirksamer zu begegnen, Investitionen in die amerikanische Landwirtschaft, den Wohnungsbau und das verarbeitende Gewerbe anzukurbeln sowie die Produktion entsprechender Produkte in den Vereinigten Staaten zu fördern».
Beobachtern zufolge dürfte allerdings auch eine Rolle gespielt haben, dass die US-Handelspolitik die Inflation antreibt: Einfuhrzölle werden vom Importeur und nicht vom Exporteur gezahlt. Der Zollaufschlag für Traktoren, Mähdrescher und Schneidemaschinenerhöht den Kaufpreis für US-Farmer entsprechend.
Die Zölle nach Section 232 sind grundsätzlich getrennt vom US-EU-Handelsabkommen,auch bekannt als Turnberry-Deal, zu betrachten. In dem im vergangenen Jahr in Schottland vereinbarten Abkommen wurde festgelegt, dass für die meisten europäischen Warenein US-Zollsatz von maximal 15 Prozent gelten soll. Von dieser Regelung ausgenommen sind jedoch Produkte, die unter die Section-232-Massnahmen fallen. Die Europäische Union hatte diese Ausnahme stets kritisiert und die Zölle als ungerechtfertigt bezeichnet.