Der jüngste Lindner hat 175 PS

Mit dem Lintrac 160 präsentiert das österreichische Landtechnikunternehmen sein stärkstes und zugleich vielseitigstes Modell. Ein stufenloses ZF-Getriebe und Vierradlenkung sollen bei den Kunden punkten.

Daniel Hasler |

Mit dem Lintrac 160 hat Lindner sein bisher leistungsstärkstes Modell vorgestellt und zugleich ein deutliches Zeichen gesetzt, wohin sich der österreichische Hersteller im Segment der Mittelklassetraktoren bewegt. Der 160er ist das neue Flaggschiff der Lintrac-Reihe – entwickelt für Betriebe, die hohe Leistung mit Wendigkeit und Präzision verbinden wollen.

Neuer Motorenlieferant

Unter der Haube arbeitet ein 4,5-Liter-FPT-Motor mit 175 PS und 700 Nm Drehmoment. Damit reagiert Lindner auf den Wunsch vieler Kunden nach mehr Durchzug bei gleichzeitig niedriger Drehzahl. Der Motor erfüllt die Abgasstufe V und ist auf Langlebigkeit und sparsamen Verbrauch ausgelegt. Das stufenlose Getriebe TMT  14 wurde gemeinsam mit ZF entwickelt und kombiniert die Effizienz eines mechanischen Antriebs mit dem Komfort eines Hydrostatiksystems.

Besonders auffällig ist die Vierradlenkung, die den Wenderadius auf rund 8,5 Meter reduziert. Diese Technik, die sonst eher von Spezialfahrzeugen oder den kleineren Lintracs bekannt ist, macht den 160er zu einem der wendigsten Traktoren seiner Leistungsklasse. Auf engen Hofzufahrten oder in steilen Lagen lässt sich das Fahrzeug präzise manövrieren. Die Vorderachse ist einzelradgefedert, die Kabine luftgefedert – beides sorgt für einen ruhigen Lauf und hohen Fahrkomfort.

Jetzt mit grosser Armlehne

Lindner hat beim Bedienkonzept grossen Wert auf Ergonomie gelegt. Das bewährte L-Drive-System erlaubt die Steuerung des Traktors über einen zentralen Drehregler und multifunktionale Joysticks. Geschwindigkeit, Hydraulik, Motordrehzahl und Fahrstrategie lassen sich intuitiv anpassen. Auch bei der Hydraulik zeigt sich der Lintrac 160 kräftig. Mit einer Pumpleistung von rund 120 Litern pro Minute lassen sich selbst anspruchsvolle Anbaugeräte sicher versorgen. Heck- und Frontkraftheber sind robust ausgelegt, Zapfwellenvarianten von 540 bis 1’000 Eco U/min decken alle gängigen Einsatzbereiche ab.

Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 11 Tonnen. Seine Stärke spielt der Traktor jedoch dort aus, wo andere an ihre Grenzen stossen: in Hanglagen, auf unebenem Gelände oder beim Wechsel zwischen Strasse und Feld. Damit positioniert sich der Lintrac 160 besonders für gemischte Betriebe, Berglandwirtschaft und anspruchsvolle Kommunaltechnik. Gemäss anderen Medien berichten wurde der Lintrac besonders auch für den Einsatz für Press-Wickel-Kombinationen entwickelt. Der Marktstart soll im Verlauf des Jahres 2026 erfolgen. Laut den Tirolern wird die Maschine mit Sonderpreis zur Markteinführung angeboten. Für 175’800 Euro. (Rund 163’000 CHF)

=> Hier erfahren Sie mehr zum «Lintrac 160»:

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