
Rapid hat die ersten Einheiten der Produktneuheit «Rapid Worber» gebaut.
Rapid
Das neue Gerät soll die Arbeit deutlich vereinfachen. «Der Worber ersetzt mühsame Handarbeit, die bisher mit Gabeln oder Bläsern ausgeführt werden musste», so Rapid. Mit dem neuen Anbaugerät werde die mechanisierte Schlagkraft deutlich erhöht.
Mit dem neuen Worber WB200 will der Hersteller die Lücke in der Prozesskette bei der Bewirtschaftung von Grünland in steilen Hanglagen schliessen.
Trocknungsprozess beschleunigen
Der zwei Meter breite Rapid Worber wird gemäss Hersteller werkzeuglos an einen Einachser angekoppelt. Die Arbeit findet in Vorwärtsfahrt statt. An der in Fahrtrichtung rotierenden Walze sind neuartige Kunststoffzinken angebracht, die das Futter vom Boden abheben und nach hinten schleudern.

Dank dem Worber soll das Trocknen beschleunigt werden.
Rapid
«Der Worber ermöglicht es, das Schnittgut mechanisiert und effizient aufzuschütteln, zu verzetteln, neu zu durchmischen und regelmässiger, lockerer und anders abzulegen», teilt Rapid mit. Der Trocknungsprozess des Grünfutters soll so beschleunigt und die Futterqualität positiv beeinflusst werden.
Bodenschonend
Die Konstruktion ist auf Leichtbau und einen niedrigen Schwerpunkt ausgelegt. Das hat mehrere Vorteile: Der Worber lässt sich so steil und bodenschonend fahren wie beim Mähen oder Twistern. «Die Trocknung wird in steilsten Hanglagen effizient begünstigt und beschleunigt», schreibt der Schweizer Hersteller. Die Führung und Höheneinstellung erfolgen über Kufen. Eine Schutzabdeckung am Heck schirmt den Arbeitsbereich ab.

Die rotierende Walze legt das Futter neu auf den Boden ab.
Rapid
Eine erste Serie des Worber WB200 wurde am Rapid-Hauptstandort in Killwangen AG produziert. Die Geräte stehen in diesem Sommer vor allem zu Vorführzwecken bei Fachhändlern bereit. Interessierte Landwirtinnen und Landwirte können den Worber unter realen Bedingungen testen.