Landwirt eröffnet Lagerhalle für 2000 t Kartoffeln

Auf dem Betrieb Nadenbousch steht eine neue Kartoffellagerhalle. Die Solaranlage versorgt 150 Haushalte mit Strom.

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Auf dem Betrieb Nadenbousch steht eine neue Kartoffellagerhalle. Die Solaranlage versorgt 150 Haushalte mit Strom.

Letzten Samstag öffnete die Generationengemeinschaft Jakob und Adrian Nadenbousch die Tore ihrer neuen Lagerhalle für Besucher. Der 25x63 Meter grosse und 8 Meter hohe Bau soll in Zukunft 2000 Tonnen Kartoffeln sowie Futterlager, Produktionsgüter und eine Werkstatt beherbergen. Auf dem Dach und auch auf den Dächern des bestehenden Wagenschopfs und des Milchviehstalls wurden Solar Pannels installiert. Auf den 4800m2 wird Strom für 150 Haushalte produziert. 

«Wir sind auf der Warteliste der KEV (Kostendeckende Einspeisevergütung)», erklärt Jakob Nadenbousch. «Gleichzeitig haben wir für fünf Jahre einen privatrechtlichen Vertrag mit der Elektra Fraubrunnen und erhalten dort einen etwas besseren Strompreis als üblich.» Der Lagerraum sei für den Eigenbedarf bestimmt und sei unter anderem nötig geworden, weil  extern gemietete Lagerräume gekündigt wurden. «Überall in Europa werden die Kartoffeln im Primärsektor gelagert», weiss der Landwirt und Lohnunternehmer. «Die Tendenz geht auch in der Schweiz, besonders beim Veredlungsrohstoff, wieder in Richtung Produzentenlager.»

Der Bau der Halle in der Landwirtschaftszone sei kein Problem gewesen. «Wir mussten in einem schriftlichen Betriebskonzept begründen, wieso wir diesen zusätzlichen Lagerraum benötigen.» Nach einem zweijährigen Bewilligungsverfahren konnte das Projekt realisiert werden.

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